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Norddeutsche Rundschau

20. Oktober 2017 | 22:05 Uhr

Neujahrsempfang : Politischer Jahresauftakt

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Die Burger Sozialdemokraten laden parteiübergreifend zum Neujahrsempfang – und Vertreter aller Burger Fraktionen, aus Vereinen und Verbänden sowie Gäste aus den Nachbargemeinden erscheinen.

shz.de von
erstellt am 14.Jan.2014 | 11:45 Uhr

Der Jahresauftakt der Burger SPD ist fast so etwas wie der inoffizielle politische Neujahrsempfang der Gemeinde. Bei Getränken und Schnittchen treffen sich Politiker parteiübergreifend zum Klönschnack. Und das bereits seit 15 Jahren. In diesem Jahr konnten die SPD-Vorsitzende Jutta Swendrak und ihr Vize Rolf Ladwig 35 Spitzen der Burger Parteien, Vereine und Verbände im kleinen Saal der Bökelnburghalle begrüßen. Unter ihnen waren unter anderem Amtsvorsteher Klaus-Dieter Gäthje (Kuden), Burgs Bürgermeister Hermann Puck (CDU), sein Stellvertreter Walter Arriens (Burg Aktiv), Dieter Frisch (KWV), Hochdonns Bürgermeister Gerd Raabe, Wehrführer Thomas Kusch, Pastorin Marina Eitzen-Janta und Heidemarie Rühmann, Vorsitzende des Burger Gesangsvereins.

„In der Gemeindevertretung läuft zurzeit alles rund, das gilt auch für Bauhof, Schwimmbad, Aussichtsturm und Feuerwehr“, so Pucks Bestandsaufnahme zum Jahresauftakt. „Wir sind gut davor.“ Gleichwohl gibt es 2014 auch einiges zu tun. Dringender Handlungsbedarf besteht beispielsweise bei der Straßensanierung. Walter Arriens: „Wir sollten die Straßensanierung zum frühestmöglichen Termin angehen.“ Besonders dringlich sei der Übergang vom Bahnhof zur Erwin-Behn-Straße, wo zehn Zentimeter tiefe Schlaglöcher den Verkehr bremsen. Aber auch Voßweg, Meldorfer Straße und Adolfstraße stehen auf der Liste. Bei weiterem Verfall könnte sonst möglicherweise irgendwann ein Neubau der betroffenen Straßen anstehen. Der käme die Anlieger dann teuer zu stehen, „denn wenn ein Neubau fällig wird, sind wir verpflichtet, die Anlieger bei den Kosten heranzuziehen“, betonte Arriens.

Der Tourismus, der nach dem Weggang von Maren Hopmann nicht mehr hauptamtlich betreut wird, und das Jugendzentrum sind auch 2014 politische Baustellen. In Bezug auf das Jugendzentrum soll im zuständigen Gremium – der Sozial-, Jugend- und Sportausschuss tagt heute, 19.30 Uhr, in der Amtsverwaltung – eine Lösung erarbeitet werden. „Sicher ist, dass wir die Jugendlichen nicht sich selbst überlassen werden“, so Puck. Das Thema Tourismus ist bei der ehemaligen Bürgermeisterin Elke Goehlke-Kollhorst und deren Touristik- und Kulturausschuss angesiedelt.

Amtsvorsteher Klaus-Dieter Gäthje hat für dieses Jahr vor allem drei Feuerwehrjubiläen fest im Blick: „Dreimal feiern wir 125 Jahre – zunächst in Averlak (15. bis 18. Mai), dann in St. Michaelisdonn (Ende Mai) und schließlich in Frestedt (September). Frestedt richtet dann auch den Westküstenmarsch aus.“ Hochdonns Bürgermeister Gerd Raabe will 2014 die Sanierung des Heidtvierthwegs angehen. Im Hochdonner Kindergarten werden zudem U3 Plätze eingerichtet. „Wir haben zwei feste Anmeldungen“, betonte Raabe, der sich freut, dass man 1996 beim Bau des Kindergartens großzügig baute. „So steht der für den U3-Betrieb erforderliche Zusatzraum bereits zur Verfügung.“ Und auch mit der seit dem vergangenem Jahr von Schließung bedrohten Hochdonner Grundschule geht es erst einmal weiter, dank des Engagements der Eltern. Raabe: „Noch sind unsere Schülerzahlen in Ordnung. Wir sind guter Dinge, dass unsere Dorfschule erhalten bleibt.“

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