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Norddeutsche Rundschau

24. August 2017 | 11:26 Uhr

Poetry Slam, die Zweite

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

AG der Auguste-Viktoria-Schule organisiert Neuauflage der erfolgreichen Veranstaltung

Der erste Versuch kam bei 90 Zuhörern sehr gut an, nun gibt es einen Nachschlag zum Fest: Die Poetry-Slam-AG der Auguste-Viktoria-Schule (AVS) startet in der Lauschbar den „Winter X-mas Poetry Slam“. Donnerstag, 22. Dezember, ab 20 Uhr wagen die Teilnehmer der seit Februar bestehenden AG unter Leitung von Lehrerin Daniela Rentzow den zweiten Anlauf.

Die AG ist mittlerweile von drei festen Mitgliedern auf bis zu acht gewachsen, die ihre eigenen Texte schreiben. Die können gereimt sein, müssen es aber nicht. Sie sollen aber innerhalb des selbst gesteckten Zeitlimits von sechs Minuten vorgetragen werden.

„Ein Thema entsteht aus dem Gefühl heraus, dem man dann nachgeht“, sagt Hanna Lange (19) aus der 12. Klasse, die im Juni gewonnen hatte und seitdem viele weitere Texte produziert hat. Die AG hat mittlerweile eine Facebook-Seite eingerichtet („IZ-
Poetry-Slammer“), die bereits 27 Mitglieder hat. Auf das Event macht ein Plakat aufmerksam, das Schülerin Ajgün Ibadova gemalt hat – passend zur Jahreszeit mit einem „Rudolph the reindeer“-Rentier.

Dieses Mal läuft der Slam jedoch ein wenig anders ab als beim ersten Mal. „Ich werde fünf Zuhörer zur Jury bestimmen, die auf Bewertungsbögen ihr Urteil abgeben müssen“, so Daniela Rentzow. Das müssen sie schnell und spontan erledigen und die Bewertungen hoch halten – von „1“ („Schlecht“) bis zu „10“ („Überdurchschnittlich gut“). So werde das Publikum nicht nur auf Applaus reduziert. Bewertet wird das Vorgetragene nach verschiedenen Kriterien: Ob es flüssig geschrieben oder mit einem Bruch versehen ist, ob es das Thema beibehält und verständlich ist. Auch die Verwendung von Stilmitteln und die Art des Vortrags finden Eingang.

Die vorherigen Moderatorinnen Stefanie Butte und Daniela Rentzow nehmen dieses Mal selbst teil. „Nach dem ersten Versuch kann man sich beim zweiten noch verbessern, vor allem, was den Vortrag angeht“, sagt Hanna Lange. Aufgeregt ist sie auch dieses Mal schon. „Aber je näher der Termin rückt, umso produktiver wird man auch.“

Nach zwei Durchläufen treten die jeweiligen Sieger im Finale gegeneinander an, der Gewinner trägt noch einen weiteren Text vor. „So hätte der Sieger die Chance, drei Texte von sich zum Besten zu geben“, erläutert Daniela Rentzow.

Da beim gesprochenen Wort alles erlaubt ist, außer zu singen, übernimmt das in der Pause und nach dem Slam der Itzehoer Singer/ Songwriter Alessio, der eigene und gecoverte Rock- und Pop-Songs spielt.


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Eintritt: 3 Euro. Anmeldungen und Infos per Mail bis Mittwoch, 21. Dezember, 20 Uhr, an daniela.rentzow @gmail.com oder auf der Facebook-Seite „IZ-Poetry Slammer“.

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erstellt am 19.Dez.2016 | 05:00 Uhr

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