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Norddeutsche Rundschau

21. Oktober 2017 | 04:08 Uhr

Platz für Gäste mit Wohnmobil

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Infrastruktur für Fläche an der Festwiese

von
erstellt am 04.Dez.2013 | 00:31 Uhr

Die Schleusenstadt ist nicht der klassische Urlaubsort wie etwa Friedrichskoog oder Büsum. Aber bei Tagesgästen erfreut sich Brunsbüttel dank seiner Lage an der Schnittstelle von Nord-Ostsee-Kanal und Elbe steigender Beliebtheit. Neben Besuchern aus den beiden Dithmarscher Nordseebädern, Sportbootfahrern, die kurzzeitig an der Schleuse oder im Alten Hafen festmachen, und Radwanderern stellen die Wohnmobilisten eine wichtige Gästegruppe dar. Sie sollen jetzt einen vernünftigen Platz angeboten bekommen. Das entschied die Ratsversammlung in ihrer jüngsten Sitzung.

Schon jetzt steuern Brunsbüttel–Besucher den Parkplatz an der Festwiese an, von dem aus das Hallenbad LUV leicht zu erreichen ist. Feste Stromanschlüsse gibt es bislang aber nicht. Das soll sich ändern.

Die Stadtwerke Brunsbüttel werden sich um die elektrische Versorgung der Wohnmobile kümmern. Wer Strom nutzt, wird dafür eine Gebühr entrichten müssen. Zuständig für den Platz an der Eddelaker Straße wird die städtische Freizeitbad GmbH. Zu einem Campingplatz für Dauergäste soll der Bereich aber nicht werden. „Das ist für den Durchreisenden“, erklärt Stadtmanager Torsten Lange.

Er ist zufrieden mit der Entscheidung: „Der Bedarf ist auf jeden Fall da“, unterstreicht er und verweist auf einen Schnitt von 30 Wohnmobilen am Tag, die im vorigen Jahr an der Festwiese gezählt wurden. Eine Größe, die für die Stadt nicht unwichtig sei, betont Lange gegenüber unserer Zeitung. Denn: „Die Besucher lassen Geld in der Stadt. Durchschnittlich werden 25 Euro pro Tag und Person in Brunsbüttel ausgegeben.“

Die Kombination mit dem LUV sei optimal. Duschmöglichkeiten gibt es dort und das Bistro. Gleich nebenan befindet sich zudem der Minigolfplatz, in die Koogstraße sind es ebenfalls nur wenige Meter. Lange: „Man kann schnell einkaufen, und auch zu den Schleusen ist es nicht weit.“

Für den Stadtmanager kommt der Beschluss der Ratsversammlung genau zur rechten Zeit, denn nun könne gezielt für die nächste Saison mit dem Stellplatz geworben werden.

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