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Norddeutsche Rundschau

11. Dezember 2017 | 14:56 Uhr

Neue Datenbank : Plattform rund um die Kultur

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Eine Internet-Seite ermöglicht den Überblick über alle Angebote und Akteure rund um das Thema Kultur in Itzehoe.

von
erstellt am 04.Dez.2013 | 05:00 Uhr

Maler, Theatergruppen, Chöre, Museen – es gibt viele Akteure und Angebote rund um das Thema Kultur in Itzehoe. Aber eine wirkliche Vernetzung, einen Überblick über alle gab es bislang nicht. Schon als sich der Runde Tisch Kultur Anfang 2012 erstmals traf, wurde deshalb ein Wunsch laut: Man müsste alle Angebote und Hintergründe rund um die Kultur auf einer Plattform zusammentragen.

„Jetzt ist diese Plattform fertig“, freute sich gestern Bürgermeister Dr. Andreas Koeppen. Rechtzeitig zur jüngsten Sitzung am Runden Tisch wurde die Kulturdatenbank vorgestellt.

„Es ist eine Plattform für die Akteure, auf der sie sich selbst darstellen können. Die Verwaltung mischt sich gar nicht wirklich ein“, erklärte Christina Endres, die das Projekt im Amt für Bildung betreut. Jeder, der etwas mit Kultur zu tun hat, kann sich auf www.kulturmarkt-itzehoe.de registrieren, sein Profil erstellen und ein Bild hochladen – wie viel er preisgeben möchte, bleibt ihm selbst überlassen. „Das kann je nach Anspruch auch sehr abweichen“, weiß Christina Endres. Die Eintragungen sind nach Rubriken unterteilt. In der Gesamtliste kann mit verschiedenen Filtern gesucht werden.

Eine Verknüpfung mit dem Veranstaltungskalender sei noch nicht möglich, aber für die Zukunft durchaus denkbar, sagt Christina Endres. Derzeit ist www.kulturmarkt-itzehoe.de auch noch eingebunden in die Internet-Seite der Stadt. „Aber in Zukunft soll sie auf eigenen Füßen stehen.“ Bei der Stadt sei die Plattform bestens aufgehoben: „Wir sind neutral und für alle da.“

Für Koeppen ist die Datenbank der Beweis dafür, „dass beim Runden Tisch Kultur etwas Konkretes und Sinnvolles herausgekommen ist“. Er sei generell positiv zu bewerten, meint Andreas Arndt, Leiter des Amts für Bildung: „Das, was wir gerade an Kunst im Stadtgebiet erleben, ist vielleicht auch erst durch den Runden Tisch an die richtigen Stellen gelangt.“

Die Resonanz auf die Datenbank sei jedenfalls durchweg positiv, freut sich Christina Endres. Bei der Entwicklung seien bereits einige Kulturakteure zu Testzwecken eingebunden gewesen. „Alle sagen: ‚Endlich ist es so weit.‘ Jetzt muss sie gefüllt werden – ich würde mich freuen, wenn es in den nächsten Tagen anläuft.“

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