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Glückstädter Wählervereinigung : Piraten und Grüne gründen neue Liste

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Zur Kommunalwahl im Mai wollen die „Bürger für Glückstadt“ erstmals antreten.

von
erstellt am 25.Okt.2017 | 04:45 Uhr

Aus zwei mach eins: Je zwei Stadtvertreter der Grünen und der Piraten haben sich zu einer neuen parteiunabhängigen Wählergruppe zusammengetan. Zur kommenden Kommunalwahl treten sie als „Bürger für Glückstadt“ (BFG) an. Grund des Zusammenschlusses: Beide Parteien haben für sich kaum eine Chance gesehen, für die Wahl im Mai genügend aktive Kommunalpolitiker zu finden.

Zu den Gründungsmitgliedern der neuen Wählergemeinschaft gehören Siegfried Hansen (54, Piraten)und Birgit Steup (51, Grüne), die auch zu Vorsitzenden gewählt wurden, sowie Uwe Mertens (70, Grüne) und Harro Burghold (73, Piraten). Alle vier sind zurzeit Stadtvertreter und werden auch bis zum März kommenden Jahres in ihren Parteien bleiben. Mit dabei sind zudem Brigitte Burghold (66), Klaus Richter (67) sowie Lutz Harder (59) und Claudia Harder (57). Mittwoch, 8. November, laden die Mitglieder der Wählergemeinschaft um 19 Uhr in das Vereinsheim des ETSV Fortuna ein. Jeder Interessierte ist willkommen. „Wir freuen uns über jeden Demokraten“, sagt Siegfried Hansen. Das Ziel: Gemeinsam soll Glückstadt gestaltet werden. Und Klaus Richter würde sich besonders über junge Leute freuen. Der Glückstädter ist von Beruf Kapitän auf großer Fahrt und engagiert sich das erste Mal politisch. Siegfried Hansen lernte er im Bürgermeisterwahlkampf kennen und unterstützte ihn dann. „Es ist kein schlechter Zeitpunkt“, sagt er zur Gründung der Wählerinitiative.

Brigitte Burghold, bis vor Kurzem Gemeindesekretärin, kandidierte bei der Kommunalwahl 2013 für die Piraten. Informatiker Lutz Harder und Wirtschaftswissenschaftlerin Claudia Harder interessieren sich bereits seit einiger Zeit für die Kommunalpolitik. Beide sind vor fünf Jahren von Hamburg nach Glückstadt gezogen.

Die acht Gründungsmitglieder hoffen, dass sie mehr Glückstädter begeistern können, mitzuarbeiten. Und sei es nur, um Ideen einzubringen. „Denn bis zum Januar müsste das Programm fertig sein“, sagt Uwe Mertens. Die Initiative wolle die Stichworte „nachhaltig, sozial und liberal mit einem ausgeprägten Sinn für eine sachbezogene Politik für Glückstadt“ mit Inhalten zu füllen.

Die Kandidatenliste für die Kommunalwahl muss bis zum 12. März bei der Stadt eingereicht werden. Zwölf Wahlkreise gilt es mit Direktkandidaten zu besetzen. Und es gilt Menschen zu gewinnen, die Lust haben, in Ausschüssen mitzuarbeiten. „Alles ohne Parteibuch“, sagt Birgit Steup. Der Anspruch sei, alle kommunalpolitischen Themen sorgfältig zu analysieren und sachlich sowie offen zu argumentieren. Steup: „Für uns zählen nicht irgendwelche Seilschaften oder Abhängigkeiten, wir streben frei und unabhängig nach der besten Lösung für unsere Stadt. Bei uns steht das Wohl der Stadt Glückstadt und ihrer Bürgerinnen und Bürger im Mittelpunkt, nicht das Wohl der Politiker.“

Auch die weiteren Vorstandsposten neben Birgit Steup und Siegfried Hansen sind schon besetzt. Kassenwartin ist Brigitte Burghold, Schriftführer Lutz Harder, Beisitzer Klaus Richter. Künftig wird es auch eine Homepage geben. „Sie ist noch im Aufbau“, so Hansen. Unter www.büfüg.de könnten sich Interessierte künftig über die BFG informieren.


Informationen bei Brigitte Burghold, Am Fleth 60, unter 04124/609356 oder glueckstadt@büfüg.de

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