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Piraten sehen Cuxhaven-Fähre als wichtige Entlastung

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erstellt am 16.Mai.2013 | 03:59 Uhr

Brunsbüttel/Cuxhaven | Der Verkehrsexperte der Piratenfraktion im Schleswig-Holsteinischen Landtag, Patrick Breyer, begrüßt das am Dienstag in Brunsbüttel vorgestellte Gutachten der Firma BalticMarineConsult zu einer möglichen Fährverbindung zwischen Brunsbüttel und Cuxhaven.

"Der Schleswig-Holsteinische Wirtschaftsminister Meyer muss jetzt aus seiner Abwartehaltung heraus kommen und endlich aktiv mit Niedersachsen zusammen arbeiten, um dieses wichtige Infrastrukturprojekt voran zu bringen", fordert Breyer. Denn in den nächsten Jahren drohten aufgrund von Baumaßnahmen an der A7 Stau im Elbtunnel und lange Wartezeiten bei der Glückstädter Fähre.

Die Fertigstellung des geplanten neuen Elbtunnels sei laut Plänen des Bundes frühestens 2025 zu erwarten, "also in über zehn Jahren". Eine Kraftfahrzeugfähre auf der Strecke von Brunsbüttel nach Niedersachsen könnte die Glückstädter Fähre und auch den Elbtunnel kurzfristig entlasten und zu einer deutlich besseren Vernetzung der beiden Wirtschaftsräume führen, meint Breyer.

Er warnt davor, die mögliche neue Fährverbindung gegen den geplanten Ausbau der A20 auszuspielen: "Sicherlich wird ein neuer Elbtunnel durch eine zweite Fährverbindung noch weniger aus Mauteinnahmen zu finanzieren sein als nach den bisherigen Rechnungen. Das spricht jedoch nicht gegen die kurzfristig zu realisierende Fährverbindung, sondern gegen die bisherigen A20-Planungen. Wir Piraten lehnen einen privaten Tunnelbetrieb ab, weil damit in der Vergangenheit vielfach schlechte Erfahrungen gemacht worden sind.

Auf Vorschlag der Piraten werde sich der Wirtschaftsausschuss des Landtags am 12. Juni das Gutachten vorstellen lassen und darüber beraten.

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