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Beschlossen : Pflegestützpunkt – Kreis macht mit

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Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Finanzausschuss stellt bis zu 75 000 Euro bereit. Unabhängige Beratungsstelle soll beim Volkshochschulverein angesiedelt werden.

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erstellt am 08.Dez.2015 | 18:06 Uhr

Eine Beratungsstelle für alle Fragen rund um die Pflege – darauf mussten Steinburger bisher verzichten. Während alle anderen Kreise im Land eine Beratung bieten, hinkte der Kreis bisher hinterher. Doch jetzt hat der Finanzausschuss des Kreises den Weg freigemacht für einen so genannten Pflegestützpunkt. Im Rahmen der Haushaltsberatung sind eineinhalb Stellen geschaffen worden. Das letzte Wort hat in der kommenden Woche der Kreistag, der dem Haushalt und dem entsprechenden Stellenplan noch zustimmen muss.

Nachdem monatelang über den Pflegestützpunkt nur diskutiert wurde, lagen dem Finanzausschuss jetzt gleich zwei Beschlussvorlagen vor. Einziger gravierender Unterschied: Piraten und Freie Wähler wollten die Beratungsstelle beim Kreis-Gesundheitsamt ansiedeln und dabei eine Kooperation mit dem Kreis Dithmarschen eingehen, CDU, SPD und Grüne votierten mit dem Kreisvolkshochschulverein für einen unabhängigen Träger. „Die Beratung sollte unabhängig von Ämtern sein“, sagte Christine von Bargen (Grüne). Und mit dem Volkshochschulverein habe man einen Träger, der kreisweit bekannt und seriös sei, ergänzte die SPD-Abgeordnete Gerlinde Böttcher-Naudiet. „Hier gibt es deshalb auch keine große Hemmschwellen für Ratsuchende.“

Mit großer Mehrheit wurde schließlich der Antrag von CDU, SPD und Grünen angenommen Dieser sieht eineinhalb Stellen vor, eine halbe Bürokraft und eine qualifizierte Fachkraft. Diese soll im Rahmen eines Arbeitsüberlassungsvertrages vom Klinikum Itzehoe der VHS gestellt werden. Sitz soll das Ärzte- und Dienstleistungszentrum am Krankenhaus sein. An den Kosten beteiligen sich zu einem Drittel auch Land und Bund, der Kreis ist mit höchstens 75  000 Euro dabei.


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