Kreis Steinburg : Pferderipper in Horst: Traberwallach stirbt

Ein Pferd wurde auf seiner Weide in Horst (Kreis Steinburg) mit einem spitzen Gegenstand angegriffen. Nicht der erste Angriff auf dem Hof des Besitzers.

Avatar_shz von
18. Juni 2015, 11:12 Uhr

Horst | Ein Unbekannter hat am Mittwochmorgen zwischen 8.30 und 11 Uhr ein Pferd auf seiner Weide angegriffen. Der Traberwallach stand mit anderen Pferden auf der Koppel im Buschweg in Horst (Kreis Steinburg) und wurde wahrscheinlich an den Zaun gelockt. Nahe genug am Tier nahm der Unbekannte einen scharfen Gegenstand und fügte dem Pferd eine breite und tiefe Verletzung im Körper zu.

Der Besitzer fand sein Tier schwer verletzt auf der Koppel und rief den Tierarzt. Doch es konnte nicht mehr gerettet werden. Der Tierarzt schläferte den Wallach ein.

Die Polizei suchte das Gelände ab: Sie fanden keine Stellen, an denen sich das Tier selbst hätte verletzen können. Auch ein Kampf mit Biss durch andere Pferde scheidet für die Verletzung aus.

Polizeisprecher Hermann Schwichtenberg ist erschüttert: „Wer macht so etwas, und was geht in dem Hirn desjenigen vor, der einem Tier Verletzungen zufügt, die letztlich den Tod zur Folge haben?“ Die Polizeistation Horst sucht Zeugen für die Tat. Die Beamten ermitteln wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz (§ 17 TierSchG) und wegen Missachtung des Strafgesetzbuches (§ 303 StGB).

Eine weitere Tat könnte mit der Attacke auf das Pferd zusammen hängen: Auf dem Gelände des Pferdehalters in der Straße Busch brannten in der Vergangenheit Futtermittel.

Blaulichtmonitor

Was ist der Blaulichtmonitor?

zur Startseite
Karte

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen