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Norddeutsche Rundschau

24. August 2017 | 03:17 Uhr

Jugendarbeit : Pfadfinder eingekleidet

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Schon 22 Jungen und Mädchen machen mit: Am Sonntag wird in der Jakobuskirche der offizielle Gründungsgottesdienst der Brunsbütteler christlichen Pfadfinder-Gruppe gefeiert.

Die Freude ist riesig unter den 22 Mädchen und Jungen, die seit dem 1. September der neu gegründeten christlichen Pfadfinder-Gruppe angehören. Am Dienstag konnten die Wölflinge und Sipplinge aus Brunsbüttel erstmalig in ihre neu erworbenen, türkisfarbenen Hemden schlüpfen, die sie nun auch nach außen hin als Pfadfinder kenntlich machen. Damit nicht genug: „Am Sonntag findet um 10 Uhr in der Jakobuskirche der Gründungsgottesdienst statt“, kündigt David Göttsche an, der Leiter der Brunsbütteler Pfadfinder.

Während der feierlichen Zeremonie erhalten die Kinder und Jugendlichen in Anwesenheit anderer Pfadfindergruppen aus Steinburg und Dithmarschen nach dem Ablegen des Pfadfinderversprechens dann auch ihre dazugehörigen Halstücher. Die komplettieren das Outfit und machen kenntlich, zu welchem Landesverband der Träger zählt und welche Altersstufe der Pfadfinder einnimmt. Auch Pfadfinder in leitender Position sind anhand der Halstücher von den Kindern und Jugendlichen leichter zu erkennen.

Der gelernte Zimmerer und sozialpädagogische Assistent David Göttsche aus Burg, der seit 14 Jahren den Pfadfindern angehört, hatte zunächst geplant, zwei Pfadfindergruppen in Brunsbüttel einzurichten. „Derzeit halten sich die ab Zwölfjährigen aber noch etwas mit der Beteiligung zurück. Wir haben daher die beiden Gruppen zunächst einmal zusammengelegt“, so Göttsche. Dienstags von 16.30 bis 18 Uhr treffen sich nun alle Pfadfinder aus der Schleusenstadt im Gemeindehaus am Pauluszentrum.

An seinem Ziel, rund 50 Kinder und Jugendliche in zwei Brunsbütteler Pfadfindergruppen unterzubringen, hält der 26-jährige Jugendmitarbeiter der evangelischen Kirche fest. „Natürlich hätte ich mir gewünscht, gleich mit zwei Altersgruppen starten zu können“, sagt Göttsche. Doch der Pfadfinder, der auch in Wilster eine Gruppe leitet, weiß, dass der Kreis der Mitbewerber, die abseits der Schulen um die Gunst der Kinder kämpfen, groß ist. „Ich denke, wenn die Jugendlichen, die jetzt dabei sind, ihren Freunden über ihre Erlebnisse bei den Pfadfindern berichten, wird die Gruppe schon wachsen“, zeigt sich Göttsche zuversichtlich.

Unterstützung erhält der Pfadfinderleiter bei seiner Arbeit nicht nur von der Kirchengemeinde und den Eltern der teilnehmenden Kinder, sondern auch von den Pfadfinderkollegen Matthias Moritz (Itzehoe), Jonatan Crystall (Heide) sowie Nele Franzen und Sina Möller (Wilstermarsch).

Während die Brunsbütteler Nachwuchspfadfinder im Gemeindehaus etwas über die Grundlagen des christlichen Glaubens und des Pfadfindertums erfahren, das Binden von unterschiedlichen Knoten erlernen, gemeinsam singen und spielen, werden die in der Theorie erlernten Pfadfindertechniken im Bereich der Grünflächen der Paulus- und Jakobuskirche als auch im Pastoratsgarten in der Praxis umgesetzt. „Im Frühjahr erhalten die Wölflinge und Sipplinge die Möglichkeit ihr Wissen und ihre Fertigkeiten unter Beweis zu stellen. Im Rahmen von freiwilligen Prüfungen können die Pfadfinder dann unterschiedliche Abzeichen erwerben“, erzählt Göttsche.

Ein besonderer Höhepunkt für die noch junge Gruppe wird im nächsten Jahr jedoch die Fahrt in das Sommerlager werden. Jedes Jahr treffen sich zahlreiche Pfadfinderstämme, um gemeinsam etwas Zeit in den Sommerferien zu verbringen.

>Für weitere Informationen und bei Fragen steht Jugendmitarbeiter David Göttsche telefonisch unter 0151/14265006 zur Verfügung.


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erstellt am 30.Okt.2014 | 05:00 Uhr

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