Petrus und plattdeutsche Geschichten

Die Protagonisten von Literatur im Kirchturm (vorne v. li.): Christine Zickmann, Gunda Meiries, Carola Seidel-Petrus und Elfi Horn-Boatey sowie (h. v. li.) Hans-Hermann Schlüter und Pastor Björn Schneidereit.
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Die Protagonisten von Literatur im Kirchturm (vorne v. li.): Christine Zickmann, Gunda Meiries, Carola Seidel-Petrus und Elfi Horn-Boatey sowie (h. v. li.) Hans-Hermann Schlüter und Pastor Björn Schneidereit.

shz.de von
06. Oktober 2014, 05:00 Uhr

„Gut, dass es Menschen gibt, die Worte finden und diese mit uns teilen“, begrüßte Pastor Björn Schneidereit die Besucher zur Veranstaltung „Literatur im Kirchturm“. Die Zuhörer kamen in den Genuss von vier ganz unterschiedlichen Vorträgen.

Carola Seidel-Petrus aus Itzehoe trug ihre Geschichte „Petrus, die Schlüsselgewalt und der Wetterdienst“ vor, Hans-Hermann Schlüter aus Itzehoe schloss sich mit der „Legende des heiligen Laurentius“ an. „Einen Strauß Gedichte“ brachte Christine Zickmann aus Salzhausen mit. Die Autorin nahm die Zuhörer mit auf eine Zeitreise, beginnend im Jahr 1946, als die Kartoffeln noch abgezählt wurden, über die Emanzipation und viele andere Zeitthemen bis hin zur Gegenwart. Abschließend zauberte Gunda Meiries aus Kremperheide mit ihren plattdeutschen Kurzgeschichten den Besuchern ein Lächeln ins Gesicht.

Musikalisch begleitet wurde die Lesung von Elfi Horn-Boatey aus Oelixdorf mit dem Saxophon. Für die Organisation zeichneten Edgar und Christa Schmidt-Petersen verantworlich.

Die jüngste Besucherin war Anne Müllender. Die 17-jährige Lübeckerin war bei ihrer Oma in Itzehoe zu Gast und interessiert sich sehr für Literatur. „Mir hat es sehr gut gefallen, besonders die Gedichte. Aber auch die plattdeutschen Geschichten. Ich habe zwar nicht alles verstanden, aber ich habe einen Einblick bekommen“, sagte sie.

Zum ersten Mal dabei war Inge Buck (83) aus Münsterdorf: „Es hat mir sehr gefallen. Ich werde wiederkommen.“ Die Gedichte fand sie besonders gut, da sie die Zeiten damals selbst erlebt hat. Gemeinsam mit Freunden nutzte sie die Zeit nach der Veranstaltung um sich bei einem Imbiss in der Kirche zu unterhalten.

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