Kindermusical : Peter Pan auf der Bühne

Freuen sich auf zwei ausverkaufte Premieren-Aufführungen in der Kartoffelhalle: Die Schauspieler des Bühnenstücks „Peter Pan – das Nimmerlandmusical“ um Geschäftsführer André Hajda (links).
Freuen sich auf zwei ausverkaufte Premieren-Aufführungen in der Kartoffelhalle: Die Schauspieler des Bühnenstücks „Peter Pan – das Nimmerlandmusical“ um Geschäftsführer André Hajda (links).

Die Premiere des Kindermusicals Peter Pan findet am Wochenende in Hohenlockstedt statt. Danach folgt eine Tournee durch 60 deutsche Städte.

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22. November 2013, 12:00 Uhr

Am kommenden Wochenende ist es soweit: Dann öffnet sich in der Kartoffelhalle der Firma Pohl-Boskamp der Vorhang für das Bühnenstück „Peter Pan – das Nimmerlandmusical“. „Beide Vorstellungen am Sonnabend und Sonntag, 23. und 24. November, sind bereits seit vielen Wochen restlos ausverkauft“, freut sich André Hajda aus Itzehoe, gemeinsam mit Timo Riegelsberger und Jan Radermacher Geschäftsführer des Veranstalters „Immerland Theater“. „Das ging so schnell, dass wir die Nachfrage schon früh nicht mehr decken konnten.“ Nach der Premiere in Hohenlockstedt tourt das Ensemble mit dem Kindermusical durch 60 deutsche Städte.

Seit Dienstag proben die Schauspieler mit dem kompletten Ensemble in der Halle in Kostümen und mit Bühnenbildern. „Es ist ein großer Luxus, dass wir so viel Zeit haben.“ Sechs Darsteller spielen 20 Rollen. „Das heißt, die Schauspieler müssen sich oft umziehen zwischendurch“, schildert André Hajda. Dafür haben sie genug Platz hinter der Bühne. „Da wir zuerst noch ohne richtige Kulisse auf einer Couch geprobt haben, mussten wir uns jetzt noch einmal ganz neu auf das Bühnenbild einstellen“, erläutert Schauspieler Tim Kreuer, Darsteller des Peter Pan.

„Auf dem Piratenschiff müssen wir real mit Höhen und Breiten umgehen“, schildert Kim Berger, die im Stück die Wendy spielt. „Die Schauspieler machen alle Umbauten selber, haben in Zusammenarbeit mit zwei Regisseuren nur wenige Dinge verändert. „Das hat gut geklappt, war einigermaßen aufregend.“ Die Bedingungen finden sie super. „Es ist natürlich kein Theater, aber eine schöne Halle“, so André Hajda. „Um sie theatertauglich zu machen, haben wir ein paar Auftrittsgassen geschaffen, seitliche Schals als Sichtschutz aufgehängt, einige Vorhänge gezogen und auf die Sichtlinien geachtet.“

Bis heute wird noch geprobt, letzte technische Einstellungen werden eingerichtet und alles wird mit Technik, Licht und Ton separat eingestellt.

Noch einmal weist André Hajda jedoch darauf hin, dass beide Vorstellungen restlos ausverkauft sind: „Es lohnt sich nicht, ohne Karte zu kommen. Es gibt keine Tageskasse mehr.“ So freuen sich die Schauspieler und die Geschäftsführer auf die beiden Vorstellungen vor voll besetztem Saal, denn: „Das Ambiente ist schon etwas Besonderes.“



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