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Peter Mohr für zehn Jahre im Bürgermeisteramt geehrt

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erstellt am 18.Mai.2013 | 03:59 Uhr

Borsfleth | Peter Mohr ist seit zehn Jahren Bürgermeister von Borsfleth. Dafür wurde er jetzt vom stellvertretenden Amtsvorsteher Ernst-Günther Knudsen mit dem Ehrenteller des Kreises Steinburgs geehrt. "Wie die Zeit vergeht", sagte Knudsen. Nachdem Peter Mohr damals gewählt worden sei, sei er "forsch" an die Arbeit gegangen. Und als Bürgermeister der Blomeschen Wildnis habe Knudsen immer großes Vertrauen zu seinem Kollegen gehabt, auch wenn beide in Bezug des Ausbaues des Sperforkenweges nicht einer Meinung waren. Geschätzt habe er immer die offene und ehrliche Art von Peter Mohr. "Du bist konstruktiv, du bist ein mitdenkender Partner", lobte Knudsen. "Es hat immer Spaß gemacht, mit Dir zusammenzuarbeiten." Und er wisse, dass Peter Mohr als Landwirt manchmal seine Arbeit hat "stehen und liegengelassen", um offizielle Termine wahrzunehmen.

Peter Mohr freute sich über die persönlichen Worte. Er erinnerte an seine Wahl, als er damals nach drei Durchgängen gegen seinen damaligen Kontrahenten Arnim Stern per Los dann ins Amt kam.

Für Außenstehende spielte sich vor zehn Jahren ein Wahlkrimi ab. Die Fronten damals zwischen KWV, SPD und Grüne Liste waren im Vorwege so verhärtet, dass Gespräche vor der Wahl zu keinen Ergebnissen geführt hatten und eine politische Pattsituation entstanden war.

Nachdem Peter Mohr die Wahl gewonnen hatte, bat er damals die Fraktionsvorsitzenden um ein Gespräch im Nebenzimmer. Die Sitzung wurde unterbrochen. Nach rund einer halben Stunden kamen die Kontrahenten friedlich zurück. "Der weiße Rauch ist aufgestiegen", zog Mohr damals den Vergleich zur Wahl des Papstes. "Wir haben uns in allen Punkten geeinigt." Schon an dem Abend gab es in Folge eine friedliche und entspannte Atmosphäre.

Inzwischen sei die Zusammenarbeit sehr harmonisch, sagte Peter Mohr jetzt bei seiner Ehrung, die im Rahmen der Sitzung der Gemeindevertretung stattfand. "Darüber bin ich sehr glücklich. Alle fühlen sich wohl", sagte er zum guten Verhältnis der Gemeindevertreter.

Auch lobte Bürgermeister Mohr seinen damaligen politischen Gegner Stern, der sich die ersten fünf Jahre um den Kindergarten gekümmert hat. "Ich zolle ihm Respekt. Es ist sehr viel Arbeit", weiß er, da er die Aufgabe Kindergarten dann übernommen hatte.

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