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Geburtstagsfest : Pep feiert 20 Jahre Musik auf internationalem Niveau

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Der Kellinghusener Kulturverein will Sonnabend mit Gästen und der Band RockBoxx feiern. 250 Konzerte mit namhaften Künstlern hat der Verein bisher organisiert. Aufgetreten sind unter anderem Roger Chapman, Colosseum, Hannes Wader und Heinz-Rudolph Kunze.

Der Kulturverein PEP wurde im vergangenen Jahr 20 Jahre alt. Aufgrund anderer Feiern wurde das Fest allerdings verschoben. Die Mitglieder feiern nun am Sonnabend, 31. August, ab 20 Uhr in der Ulmenhofschule. Pep hat zum Geburtstag die Coverband „RockBoxx“ aus Itzehoe verpflichtet, die auf Wunsch alles spielen kann und mit dem Publikum in Kontakt tritt. „Sie spielen die Songs, die sich die Zuhörer wünschen“, erläutert der zweite Vorsitzende Rainer Werdt.

Dazu sollen bei Essen und Getränken Bilder aus den vergangenen 20 Jahren auf 20 Leinwänden ausgestellt werden. In den Pausen ist geplant, Filme von Rainer Werdt zu zeigen, die dieser fast von Beginn an bei den Konzerten gedreht und in einem großen Archiv angelegt hat. „Wir haben auch aktuelle und ehemalige Mitglieder eingeladen, Freunde und Bekannte aus Politik und dem Geschäftsleben.“

Der Verein hat etwas geschafft, was ihm anfangs keiner zugetraut hätte. Regelmäßig stellt er zu einem erschwinglichen Preis prominente Musiker, Bands und Künstler in der Ulmenhofschule auf die Bühne, für die die Gäste sonst bis nach Hamburg oder Kiel fahren müssten. Achim Reichel, Torfrock, Roger Chapman, Colosseum, Gunter Gabriel oder Uriah Heep und viele andere gaben sich hier die Klinke in die Hand – oder reichten sich das Mikro weiter. 250 Konzerte mit durchschnittlich 150 Besuchern verzeichnete PEP bis heute. Zusätzlich gab es Lesungen und Theaterstücke.

Der Vereinsname geht auf eine Redakteurin zurück, die den Ausdruck „PEP“ mit den Attributen „Pfiffig, Einfallsreich und Populär“ in Verbindung brachte. Gelber Grund mit schwarzer Schrift wurde zur Vereinsfarbe. Damit haben die Vereinsmitglieder Sweat-Shirts bedruckt und Merchandising-Artikel wie Becher und Regenschirme verziert. „Mittlerweile haben die jedoch Seltenheitswert.“ Noch heute basieren die Homepage und das Programmheft auf dieser Grundfarbe.

Mehr durch Zufall kam der heutige 2. Vorsitzende Rainer Werdt, für die Auswahl der Musik und die Konzertorganisation zuständig, zu PEP: „Ich hatte auf einem Plakat gesehen, dass Abi Wallenstein nach Kellinghusen kommt und dachte: alle Achtung“, erzählt er. Als er den späteren Vorsitzenden Oliver Zantow auf einem Flohmarkt getroffen hatte, sprach er ihn darauf an, wurde für die Arbeit des Vereins interessiert und integriert.

Internationale Bands auftreten zu lassen, scheiterte zunächst an der kleinen Bühne der Ulmenhofschule. „Deshalb sind wir 2007 in die Sattlerschule ausgewichen.“ Darüber hinaus war „PEP“ in weiteren Locations im Ort erfolgreich, stellte seine Musiker in die Gemeinschaftsschule, ins Bürgerhaus, das Altdeutsche Haus, in mehrere Zirkuszelte, ins Restaurant „Zum Benjamin“ sowie ins Altes Pastorat in Stellau und in die Kirche.

„Jetzt sind wir seit einiger Zeit in der schönen Lage, dass wir finanziell gut dastehen, dass die Stadt einen Zuschuss zahlt und Sponsoren zwei bis drei Konzerte vorfinanzieren“, freut sich Rainer Werdt. „Wir können dann anfangen und darauf aufbauen.“

Die Künstler kommen teilweise auch schon mal mit einem ganzen Tour-Lkw nach Kellinghusen. „Mit Künstlern wie Hannes Wader oder Heinz-Rudolph Kunze sind wir nach dem Auftritt auch schon in der Stadt essen gegangen, je nach Geschmack mal beim Italiener, Inder oder Griechen. Das ist ein Service, den diese sehr schätzen.“

>Termin: „20 Jahre PEP“, Sonnabend, 31. August, 20 Uhr, Ulmenhofschule; Eintritt: VVK: 10 Euro, AK 12 Euro (www.pep-kellinghusen.de).





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erstellt am 30.Aug.2013 | 19:15 Uhr

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