Neubau : Pastorat weicht dem neuen Gemeindezentrum

Neuenbrooks Bürgermeister Jürgen Schröder auf der Baustelle „seines“ neuen Gemeindezentrums.
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Neuenbrooks Bürgermeister Jürgen Schröder auf der Baustelle „seines“ neuen Gemeindezentrums.

In Neuenbrook entsteht für rund 1,6 Millionen Euro ein neuer Mittelpunkt: Dort, wo das Pastorat stand, wird ein Gemeindezentrum gebaut.

shz.de von
19. März 2015, 05:08 Uhr

Neuenbrook bekommt ein neues Gemeindezentrum. Mitten im Ortskern soll der 1,6 Millionen Euro teure Bau entstehen. Bürgermeister Jürgen Schröder hofft, dass die Arbeiten am Gebäude „bis September oder Oktober 2016 abgeschlossen sind“. Zurzeit gleicht das 6400 Quadratmeter große Grundstück in Sichtweite zur Kirche noch einer Trümmerlandschaft. Gerade erst wurde das ehemalige Pastorat abgerissen. Nun sind die Bauarbeiter dabei, das Areal von Gestrüpp zu säubern und einzuebnen.

„2013 haben wir das Pastorat gekauft“, erzählt Schröder. Das gesamte Grundstück, das die Gemeinde für 150  000 Euro von der Kirche erwarb, belaufe sich auf rund 1,4 Hektar. „Die Kirche brauchte das Geld damals für die Kirchensanierung“, verrät der Neuenbrooker Bürgermeister, der seit 25 Jahren in Amt und Würden ist. Das neue Gemeindezentrum soll eine Art i-Tüpfelchen seiner langen Amtszeit sein. Entsprechend stolz präsentiert Schröder die Plan-Entwürfe.

„Das Gebäude wird einen Raum für 40 und einen für 80 Personen bieten“, sagt er. Auch eine Zusammenlegung sei möglich. Das Gemeindezentrum könne dann „auch für private Zwecke angemietet werden“. Eine integrierte Gastronomie werde es allerdings nicht geben. „Dafür muss dann ein Catering-Service beauftragt werden.“ Auch der Bürgermeister wird im Neubau einen Raum erhalten, genau wie das Kirchenbüro.

Ein Zimmer sei auch für den sogenannten „Kümmerer“ vorgesehen, der sich einmal der älteren Generation im Dorf annehmen soll. „Sein Aufgabenbereich könnte vom Organisieren von Arztterminen bis hin zu kleinen Ausfahrten reichen“, so Schröder. Derzeit werde noch nach einem Freiwilligen gesucht, der die Aufgabe einmal übernehmen wolle. Bereits in trockenen Tüchern sei hingegen die Finanzierung des Neubaus – nicht zuletzt dank einer Finanzspritze vom Land, das über die Aktiv-Region stolze 750  000 Euro in das Projekt stecken werde.

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