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Pass auf: Im Internet können Erwachsene lauern

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Viele machen es: Mit dem Handy oder dem Computer im Internet surfen. Doch das ist nicht ganz ungefährlich: Im Internet können Erwachsene lauern, die sich hinter einem falschen Namen und einem falschen Alter verstecken. Sie wollen zum Beispiel die richtige Adresse oder die Telefonnummer ausspionieren. Dann können sie nicht nur über das Internet „Hallo“ sagen, sondern stehen eines Tages womöglich direkt vor der Haustür – gruselig.

Im Medien-Unterricht haben wir herausgefunden, welche Gefahren es im Internet gibt und wie wir gut damit umgehen können. Als Expertin hat uns Lissan Ziegler aus dem Gesundheitsamt Itzehoe besucht. Sie war da, um uns zu sagen, dass wir zum Beispiel keine persönlichen Daten über das Internet verraten sollen. Es ist auch nicht gut, zu viel Zeit mit dem Internet zu verbringen. Denn zu lange vor dem Bildschirm zu hocken, ist schädlich für die Augen.

Jetzt wissen wir, wie es richtig geht: Wenn wir mit jemanden schreiben und nach unserer Adresse oder Handynummer gefragt werden, dürfen wir sie nicht weitergeben. Man darf auch keine Schimpfwörter an andere Kinder schreiben. Oder Drohungen zum Beispiel in Kettenbriefen. „Ich hatte schon mal einen Kettenbrief. Da stand: Wenn du das nicht an zehn Leute weiter schickst und zwar in einer Stunde, wirst du heute Nacht deinen schlimmsten Albtraum erleben“, das hat eine Mitschülerin erlebt.

So einen Kettenbrief sollte man lieber nicht weiterschicken. Sonst hat man irgendwie Angst. Und stellt sich vor, wie es ist so einen Albtraum zu bekommen. Wenn so ein Kettenbrief auf dem Handy erscheint, ist es gut zu den Eltern zu gehen. Und den Brief nicht weiter zu verschicken. Denn wenn man es doch tut und auf abschicken drückt, bekommen womöglich noch mehr Kinder Angst davor.

Lissan Ziegler hatte noch mehr Tipps für uns. Wenn man sich auf einer Internetplattform anmeldet, ist es besser nicht den richtigen Namen zu sagen, sondern sich einen ausgedachten Namen zu geben. Es gibt auch spezielle Seiten, über die Kinder sicher ins Internet gehen können. Das ist zum Beispiel die Seite fragfinn.de, oder blinde-kuh.de, die wie d Suchmaschine Google funktionieren, aber nur Treffer auf Seiten liefern, die sicher sind und leicht zu verstehen.

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erstellt am 30.Mär.2015 | 13:45 Uhr

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