zur Navigation springen

Party ohne Ende: „Yolo“ macht’s möglich

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

shz.de von
erstellt am 28.Jan.2014 | 08:00 Uhr

21. Jahrhundert – „YOLO“ – Zeit: Schule schmeißen? – „YOLO“! Giftige Frucht essen? –„YOLO“! Kopf abschneiden, wo eh nichts drin ist? – „YOLO“! Mit dieser Einstellung wachsen die Jugendlichen auf. Es ist das Jugendwort 2012, das durch Internet und Medien einen großen Bekanntheitsgrad unter jungen Menschen bekommen hat. Heutzutage die beliebteste Ausrede, um sein Leben kaputt zu machen.

Drogen? Heutzutage trinkt, raucht oder kifft jeder Zweite im Alter von 13 bis 18 Jahren. Oder hat es wenigstens ausprobiert. Die Sterberate wird jährlich immer höher. Wieso? „YOLO“. (You only live once) – „Du lebst nur einmal!“ Genau, du lebst nur einmal, also machst du dir lieber das Leben kaputt, anstatt eine erfolgreiche Zukunft aufzubauen. Du lebst lieber unter einer Brücke ohne Abschluss, anstatt vielleicht später ein Unternehmen zu gründen und viel Geld zu verdienen. Nein, das ist langweilig und uncool. Drogen, Alkohol, Zigaretten, Partys – das ist cool.

Es ist schade, dass die Jugend den Spruch für Dummheiten missbraucht. Es sollte eigentlich ausdrücken, dass man keine Angst vor dem Leben haben soll, Chancen nutzen und das machen soll, was einen glücklich macht.

Aber nein. Ich gehe jetzt meine Schule schmeißen und meinen Hund verbrennen, weil wegen „YOLO“!!

Jennifer Einbrodt, Klasse
HHSU2, Handelslehranstalt
Neumann, Itzehoe

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Die Kommentare wurden für diesen Artikel deaktiviert