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Norddeutsche Rundschau

16. Dezember 2017 | 12:43 Uhr

Halloween : Party im Haus des Schreckens

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Das eigene Haus wird zur Geisterbahn: Gunnar und Alexandra Masutt holen das Grauen nach Wrist.

shz.de von
erstellt am 31.Okt.2015 | 05:00 Uhr

Skelette, die am Tresen Karten spielen, Schaufensterpuppen, denen der Kopf fehlt, und schwarze Riesenspinnen, die an der Wand auf- und ablaufen – das Grauen hat Einzug gehalten bei Gunnar (35) und Alexandra Masutt (36) aus Wrist. Das Ehepaar ist seit Tagen im Halloween-Fieber und hat sein Haus in der Berliner Straße 2b für die heutige Geisterstunde präpariert.

Kennen gelernt haben sie Halloween in den USA, wo Gunnar Masutt für die Bundeswehr stationiert war und sie dreieinhalb Jahre lange gelebt haben. „Einige bauen in den USA einen ganzen Parcours, ein ,Haunted House‘. Wir haben uns Gedanken gemacht, wie wir das hier auch in Szene setzen können“, sagt Gunnar Masutt, „und wir haben mit dem Carport eine gute Möglichkeit für einen Parcours gefunden.“ Diesen haben die Masutts mit Tarnnetzen abgehängt, vorne noch einen Pavillon angebaut und auf 40 Quadratmetern eine Art Geisterbahn mit Figuren, Licht und Nebel gebaut. Ganz vorne empfängt den Besucher ein Friedhof mit Grabsteinen und beleuchteten Totenschädeln. Dafür hat der Hausherr 200 Kilo Sand aufgeschüttet und Findlinge von einem Freund erhalten. Dann geht es durch verwinkelte Gänge, eine Hexe rührt dort im Kessel, leuchtet und schreit, von der Decke hängen Geister, in einem Spind schreit ein Zombie, ein weiterer hängt mit umgekehrtem Kopf von der Decke, beleuchtete Skelette stehen in allen Ecken, überall liegen Totenschädel auf dem Tisch.

Um das zu bauen, hat Gunnar Masutt, der inzwischen Maschinenbau studiert, Schaufensterpuppen ersteigert, einer den Kopf abgetrennt, rote Farbe drauf gemalt und sie „gruselig“ schwarz angezogen. Aus einer Maschine wabert Nebel über den Boden, viele Figuren sind von innen beleuchtet und setzten sich durch Bewegungsmelder in Bewegung. In dieser Kulisse wollen die beiden nun ihre private Halloweenparty feiern.

„Wir sind die Animateure und an dem Tag auch komplett als Zombiebrautpaar verkleidet“, kündigt Alexandra Masutt an. Und ihre Halloween-Party ist öffentlich. „Wir freuen uns, wenn ordentlich viele Leute kommen, um es sich anzusehen“, so der Hausherr des Schreckens. „Ab 18 Uhr sind alle eingeladen, spontan vorbei zu kommen – wer es sich traut, darf hinein gehen.“

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