Partnerschaftstreffen: Viele Gespräche mit Neuteichern

Die Teilnehmer des Neuteich-Stammtisches mit rechts Helmut Jacobs, Otto Andresen und Teresa Haack vom Förderverein der Partnerschaft mit Nowy Staw, wie das polnische Neuteich heute heißt.
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Die Teilnehmer des Neuteich-Stammtisches mit rechts Helmut Jacobs, Otto Andresen und Teresa Haack vom Förderverein der Partnerschaft mit Nowy Staw, wie das polnische Neuteich heute heißt.

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03. September 2013, 00:33 Uhr

Seit 60 Jahren pflegt die Stadt Wilster die Partnerschaft zum Heimatbund der Neuteicher. Auch nach Auflösung des Heimatbundes vor fünf Jahren setzen die Neuteicher ihre Treffen in der Marschenstadt fort. Der Mangel an Nachwuchs lässt die Zahl allerdings schrumpfen. Am vergangenen Sonnabend trafen sich noch neun Neuteicher zu dem jetzt dritten Stammtisch in den vergangenen fünf Jahren im Restaurant Stücker am Markt.

Bei der Auflösung des Heimatbundes hatte sich Helmut Jacobs als Vorsitzender des Fördervereins der Städtepartnerschaft mit Nowy Staw, wie das heute polnische Neuteich heißt, bereit erklärt, sich um die Kontakte mit den Neuteichern zu kümmern. Zum jüngsten Stammtisch waren Teilnehmer nicht nur aus dem hohen Norden, sondern auch aus Bad Kreuznach, aus dem Raum Erfurt und aus Nordrhein-Westfalen nach Wilster gekommen.

Nach dem ersten Wiedersehen und einer Kaffeetafel zeigte Helmut Jacobs Bilder von seinen Besuchen in Neuteich in den vergangenen zwei Jahren. Am Abend gab es viele Gespräche mit den Neuteichern. Der Förderverein wurde neben Helmut Jacobs auch von Otto Andresen und der aus Polen stammenden Teresa Haack repräsentiert. Am Sonntag ging der Besuch mit der Teilnahme am Gottesdienst und dem Mittagessen zu Ende.

Bei der Auflösung des Heimatbundes fiel dessen Barvermögen über rund 17 000 Euro an die Stadt Wilster. Das Geld liegt auf einem Treuhandkonto fest und soll für die Unterhaltung der Neuteicher Stube verwendet werden. Sie wurde zwar bei der jüngsten Sanierung des Alten Rathauses demontiert, soll aber demnächst wieder eingebaut werden. Inzwischen haben die Polen aus Nowy Staw darum gebeten, Teile des Neuteicher Erbes zu übernehmen und diese in das neue Kulturzentrum der Stadt zu bringen. Dazu wurde auf der Empore der alten evangelischen Kirche in Nowy Staw eine Neuteich-Ecke eingerichtet.

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