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Wenzel-Hablik-Museum : Partnerschaft mit der Kulturschule

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Das Itzehoer Wenzel-Hablik-Museum und die Kaiser-Karl-Schule schließen einen Kooperationsvertrag. Das Land Schleswig-Holstein fördert die KKS künftig mit 5000 Euro pro Jahr.

shz.de von
erstellt am 11.Nov.2014 | 17:00 Uhr

Itzehoe | Sie sollen ihn finden – den unkonventionellen Blick auf die Welt. Die Schüler des Geographie-Profils der Kaiser-Karl-Schule (KKS) studieren aufmerksam die Selbstporträts von Friedel Anderson im Wenzel-Hablik-Museum. „Die Bilder sind immer ähnlich, aber auf allen wirkt er nicht glücklich“, sagt Bjarne Krieter. Und schon hat der 16-Jährige den unkonventionellen Blick auf die Welt gefunden, so wie es ihm seine Deutschlehrerin Sabine Schramm als Aufgabe kurz vor dem Ende der Ausstellung mitgegeben hat.

Künftig werden noch mehr Schüler das Museum besuchen, denn jetzt haben die KKS und das Hablik-Museum einen Kooperationsvertrag geschlossen. Dieser gehört zu den Punkten, die die KKS ab 5. Dezember auch offiziell als eine von landesweit fünf Kulturschulen Schleswig-Holsteins qualifizieren. „Wir hatten schon immer einen Schwerpunkt auf diesem Gebiet“, sagt die stellvertretende Schulleiterin Monika Rohweder, die den Kooperationsvertrag mit dem Vorsitzenden der Wenzel-Hablik-Stiftung, Harald Brommer, unterzeichnet. „Und jetzt freuen wir uns besonders über die Unterstützung.“ Mit 5000 Euro wird die KKS als Kulturschule vom Land gefördert. „Wir wollen damit noch mehr Kooperationen mit Künstlern schaffen, die wir dann auch für einen Schulbesuch bezahlen können“, sagt Sabine Schramm. Kultur könne in viele Fächer integriert werden – gerade Hablik könne nicht nur im Kunst-, sondern auch im Deutsch-, wegen seiner Natursammlungen sogar im Biologieunterricht Platz finden, meint Museumsleiterin Katrin Maibaum. „So können wir immer mehr Kinder und Jugendliche für das Museum begeistern“, hofft sie. Schließlich verstehe sich das Haus ja auch als eine außerschulische Bildungseinrichtung, ergänzt Brommer. Und Sabine Schramm sagt, wie sie die Räume des Museums nutzen will: „Das ist ein idealer Ort für die Jugendlichen, um Kunst kennen zu lernen, aber auch Kultur selbst zu machen.“ Egal ob konventionell oder unkonventionell.

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