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Norddeutsche Rundschau

20. Oktober 2017 | 01:50 Uhr

Seniorenbeirat : Partner der Kommunalpolitiker

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Der Kellinghusener Seniorenbeirat zog eine positive Bilanz seiner Arbeit. Bei zahlreichen Projekten waren die Mitglieder aktiv dabei. In Planung ist jetzt eine Fragebogenaktion.

shz.de von
erstellt am 09.Okt.2013 | 05:15 Uhr

Rückblick, Sachstand und Ausblick waren Themen der Mitgliederversammlung des Seniorenbeirats (SBR). Insgesamt zog der Vorsitzende Burkhard Ehlers eine positive Bilanz. Der örtliche SBR sei personell gut aufgestellt und zeige zudem eine reges Interesse an der Arbeit sowie an vielfältigen Projekten. In diesem Zusammenhang hob Ehlers die gute Zusammenarbeit mit den politischen Gremien der Stadt hervor: „Wir werden als Partner ernst genommen.“ Dies gelte sowohl für die verschiedenen Ausschüsse wie auch für die Ratsversammlung. Die Politik bemühe sich, die von der älteren Generation angeschobenen Themen anzupacken und umzusetzen.

Als Beispiel nannte Ehlers die Bushaltestellen in der Mühlenbeker Straße, welche inklusive eines Übergangs jetzt benutzerfreundlich hergerichtet würden. Von den Verbesserungen würden nicht nur Senioren, sondern Menschen aller Altersgruppen profitieren. „Da sind wir durchaus generationenübergreifend tätig“, so Ehlers. Keinesfalls wolle sich der SBR als eine Gruppe von Besserwissern verstanden wissen. „Wir geben Anregungen und zeigen den politischen Entscheidungsträgern, wie sich das alltägliche Leben aus Seniorensicht darstellt.“

Bestandteil der kritischen Bestandsaufnahme sei auch das Freibad, welches in der ersten Saison mit erwärmten Wasser von älteren Mitbürgern sehr gut angenommen wurde. Der Praxistest belegte, was zuvor bei einer Begehung bereits moniert wurde: Probleme bereitet der Einstieg ins Wasser über steile Leitern. „Nach dem erfolgreichen Start des Warmbadens hoffen wir natürlich sehr, dass der von uns gewünschte Treppeneinstieg ins große Becken zügig in Angriff genommen werden kann,“ so Ehlers. Als Dauerbrenner auf den Tisch kam überdies das weite Thema Geh-Sicherheit auf städtischer Straßen, Wegen und Plätzen. Zahlreiche Unwegsamkeiten seien bereits registriert.

Um von den punktuellen Beschwerden wegzukommen, wurde einstimmig der Vorschlag einer Fragebogenaktion beschlossen. Vorgesehen ist, allen Haushalten ein entsprechendes Papier zukommen zu lassen. „Dann können die Bürger neuralgische Punkte wie Engpässe und Stolperfallen in ihrem jeweiligen Wohnumfeld benennen.“ Durch diese Aktion – deren Planung demnächst erfolgen soll – erhofft sich der SBR einen Gesamtüberblick der problematischen Stellen in gesamten Stadtbereich.

 

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