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Eishockey : Packende Oberliga-Begegnung im Brokdorfer Eisstadion

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

HSV gegen EHC Timmendorfer Strand hieß es im Elbe Ice Stadion. Damit wurde erstmals eine Oberliga-Partie in Brokdorf ausgetragen.

shz.de von
erstellt am 28.Dez.2013 | 08:01 Uhr

Die Stimmung in der Halle war gelöst. Während die HSV-Fans auf der gut gefüllten Tribüne ihre Mannschaft mit Sprechchören feierten, blickten die Anhänger des EHC Timmendorfer Strand etwas geknickt. Soeben hatte der HSV (Fünfter in der Eishockey-Oberliga) in einem dramatischen Match mit 5:3 gegen den EHC (Tabellen-Dritter) gewonnen. Trotzdem waren alle in bester Stimmung.

Da waren die Mannschaften aus der Oberliga samt Anhang nach Brokdorf gekommen, um erstmalig im Elbe Ice Stadion („EIS“) ein offizielles Punktspiel auszutragen, nachdem bereits die Hamburg Freezers zu einem Show-Training dort waren. 350 Besucher, darunter etwa 80 vom HSV und 30 aus Timmendorf, ließen das Event zu einem stimmungsvollen Sportereignis werden.

„Das Bezirksamt Hamburg-Eimsbüttel erlaubte wegen des Lärmpegels an einem Feiertag auf der Eisbahn Stellingen, wo wir sonst unsere Heimspiele bestreiten, keinen Punktspielbetrieb zu Weihnachten“, erläuterte Peter Hallwachs, Abteilungsleiter HSV-Eishockey. Auf der Suche nach einem Ersatz waren die Hanseaten in Brokdorf fündig geworden.

Eigens für das Spiel wurde die Eishalle von Hans Meyer, Obmann im Schleswig-Holsteinischen Eishockeyverband, nach DEB-Richtlinien abgenommen und war nun offiziell für Eishockeyspiele zugelassen.

In einem packenden Spiel, in dem es permanent hin und her ging, ging der HSV zwei Mal mit 1:0 und 3:1 in Führung. Als den Timmendorfern der zwischenzeitliche Ausgleich zum 3:3 gelang, schöpften diese noch einmal Hoffnung, die durch einen Hamburger Doppelschlag kurz vor Schluss zunichte gemacht wurde.

Schiedsrichter Micha Apel hatte mit der umkämpften Partie, in der es auch einige Rangeleien und mehrere Zeitstrafen gab, aber keine großen Probleme. Peter Hallwachs war zufrieden: „Die Halle ist eine gute Alternative bei Eisknappheit.“ Auch Bürgermeisterin Elke Göttsche war bester Dinge: „Jetzt konnten wir endlich mal höher angesiedelte Mannschaften hierher holen.“

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