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Norddeutsche Rundschau

19. Oktober 2017 | 15:19 Uhr

Politik : Ovid Westermann neuer CDU-Chef

vom
Aus der Redaktion der Glückstädter Fortuna

CDU-Ortsverband wählt Vorstand. Ergebnisse der Versammlung: Der Beitrag wird erhöht, die Frauenquote ist auf gutem Weg.

von
erstellt am 20.Nov.2014 | 05:00 Uhr

Ovid Westermann ist neuer Vorsitzender des CDU-Ortsverbands. Als der CDU-Landtagsabgeordnete Hans-Jörn Arp ihm nach der Wahl gratulierte, bot er dem Glückstädter auch gleich das „Du“ an. Arp wünschte sich von dem 37-Jährigen, dass die Zusammenarbeit mit ihm so gut ist, wie bisher. Denn, so bekannte Arp: „In Glückstadt habe ich ein zweites Zuhause gefunden.“ Ovid Westermann löst Hans-Georg Helm (58) ab, der aus beruflichen Gründen das Amt niedergelegt hat. Wegen einer Grippe konnte Helm an der Sitzung des Ortsvereins nicht teilnehmen, seine Verabschiedung wird nachgeholt.

Bevor Ovid Westermann gewählt wurde, versprach er: „Wir brauchen jeden einzelnen, deshalb möchte ich integrativ mit allen zusammenarbeiten.“ Er werde für jeden ein offenes Ohr haben. Dass er flexibel ist, zeigt sich schon in seinen beiden Berufen. Zum einen arbeitet er als Trademarketingmanager in der Werbebranche und zum anderen als Heilpraktiker für Psychotherapie. Der Glückstädter ist verheiratet, hat zwei Kinder und ist seit 20 Jahren aktiv in der CDU. Seit fünf Jahren lebt er in Glückstadt.

Ihm zur Seite stehen als Stellvertreter der Spielzeughändler Martin Meiners (52) und die kaufmännische Angestellte Friederike Demandt. Die 49-Jährige ist neu in diesem Amt, vorher war sie Beisitzerin. Sie tritt die Nachfolge von Wolfgang Engemann an, der nicht wieder kandidierte. Neue Beisitzer sind die Juristin Ebba Okkens-Theuerkauf (34) und der selbstständige Elektromeister Hauke Steenfatt (35). Einstimmigkeit herrschte in der Wiederwahl der Kassenwartin Anette Engemann (69). Kassenprüfer sind die beiden Stadtvertreter Krafft-Erik Rohleder und Manfred Lück.

52 Mitglieder hat der Ortsverein, davon sind 19 Frauen, nannte Wolfgang Engemann Zahlen. „Ein guter Schnitt“, wertete er. Und er freute sich , dass es einige jüngere, neue Mitglieder gibt.

Als Neuerungen in den vergangenen eineinhalb Jahren nannte er die Homepage und den Auftritt bei Facebook. Zudem gebe es den kulinarischen Dialog, ein Treffen mit politischen Themen und Essen. Zudem regte er an, die Wahlzeit – bisher wurde alle drei Jahre gewählt – auf jetzt zwei Jahre zu verkürzen. Dies befürwortete auch der Landtagsabgeordnete Hans-Jörn Arp, der als Versammlungsleiter fungierte. „Sonst ist die Wahl angreifbar“, erklärte er zur Kreissatzung, nach der alle zwei Jahre gewählt werden muss.

Ein weiterer Punkt war die Beitragserhöhung. Bisher zahlten die CDU-Mitglieder sechs Euro pro Monat. Aber da alleine schon 6,50 Euro an die Kreis-CDU abgeführt werden muss, ist die Erhöhung aus Sicht des Vorstandes unumgänglich, so Engemann. Sein Vorschlag, für Einzelpersonen auf acht Euro und für Ehepaare von zwölf auf 15 Euro zu erhöhen, ging dann einstimmig durch. „Acht Euro sind Minimum“, hatte Arp vorher erklärt. Nur, weil einige Mitglieder immer mehr als gefordert gezahlt hatten, konnten die Glückstädter überhaupt so wirtschaften. Denn Annete Engemann hatte im Kassenbericht ein Plus von 1938, 81 Euro vermeldet.

 

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