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Karneval : Ottenbüttel statt Berlinale: Hollywood-Stars zu Gast

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

170 Besucher bei den 44. Närrischen Nächten unter dem Motto „Hollywood trifft Ottenbüttel“.

Der rote Teppich war zwar nicht ausgerollt, aber den vielen Stars und Sternchen aus Hollywood reichte auch der Parkettfußboden vom Gasthof Stahfast für ihren großen Auftritt, denn immerhin war Ottenbüttel der Gastgeber. „Hollywood trifft Ottenbüttel“ lautet das diesjährige Motto der närrischen Tage der Ottenbüttler Bürgergilde und Harmonie.

„Zum 44. Mal veranstalten wir heute unseren Faschingsabend mit Büttprogramm, sagte Kerstin Möller erfreut, die auch diesmal gekonnt als Zeremonienmeisterin durch das kunterbunte Programm führte. Für den rhythmischen Auftakt des närrischen Abends sorgten traditionsgemäß die Bekau-Musikanten unter der Leitung von Hans-Heinrich Bolten. Für sie gab es auch die ersten Orden des Abends, denn immerhin sind so gestandene Musiker wie Hans Maaß und Wilhelm Stoldt schon zum 34. beziehungsweise 35. Mal dabei.

Die Stimmung in dem mit gut 170 Gästen ausverkauften Saal stieg beträchtlich an, als Birte Ehlers als ,,betrunkene Frau“ in die Bütt stieg. Wie schon für die Bekau-Musikanten wurde sie mit dem dreifachen Ottenbüttler Faschingsruf ,,Ottenbüttel Bekau“ belohnt.


Schlag auf Schlag – von Sparparade bis La Ola


Danach ging es Schlag auf Schlag: Mit der „Sparparade“ präsentierten Sven Carstens, Anika Barde, Regine Fritz, Sonja Hermannski, Heiko Kaspereit und Steffen Schneider alles, was der deutsche Schlagermarkt hergibt – mit der passenden musikalischen Einspielung unterstützt von DJ Andy. Nach diesem Auftritt war dann auch die erste La Ola fällig.

Von sprachlichen Verwirrungen am Telefon konnten zum großen Vergnügen ihrer Zuschauer anschließend Christiane Palioudakis und Marina Dittkuhn berichten.

Mit selbst getexteten und komponierten Songs hatten selbstverständlich auch wieder die „Sauna Freunde Aufguss 09“ ihren großen Auftritt. Unterstützt von Andy Nier zelebrierten Frank Sperber, Thomas Schönhoff und Jörg Runge ihren ganz persönlichen Kirchentag. Die vier wurden vom begeisterten Publikum erst nach einer Zugabe vom Saal gelassen.

In einer Selbsthilfegruppe therapierten Inka Beu, Claudia Hellerich, Astrid Heidorn, Silke Kaspereit, Lilia Saibel, Kascha Stoldt und Frauke Zeunert ihre Phobie am Acker. Das gelang erst, nachdem Gildechef Hans-Joachim Meier sie mit Orden und Küsschen belohnt hatte.

Schon mit Spannung erwartet wurden Oma (Michael Stoldt) und ihre Kumpanen vom „Schuppen Ottenbüttel“ – Malte Ahmling, Sarah Barret, Sarah Krey, Jan Vollmert, Svenja Dubberke, Jan Lamaack, Jana Ehlers, Frederik Strauch, Ricarda Strauch und Corinna Stoldt. Auf Platt berichtete Oma von ihrer neuesten Errungenschaft, einem Fernseher. Von ARD bis RTL wurden Hollywoodfilme vorgestellt, bei denen sogar die Titanic noch einmal einen Eisberg rammen durfte.


Madagascar-Pinguine auf der Tanzfläche


Den Abschluss des fast dreistündigen Büttprogramms auf dem Saal legten Simon Vock, Torsten Meier, Inger Baack und Gritta Weingang unter dem Motto „Madagascar“ mit einem flotten Tanz als Pinguine auf das Parkett.

Beim großen Finale stellten sich noch einmal alle Akteure ihrem Publikum vor, bevor Kerstin Möller den Saal frei gab. Glimmer und Glitzer der Kostüme, ansehnliche Dekolletees, George Clooney, Charlie Chaplin und eine Miss Piggy, kamen so zur Geltung.

Die Gilde Ottenbüttel hatte ihrem Motto: „Altes Dorf – närrisch jung“ alle Ehre gemacht. Mit dem Kinderfasching und dem Faschingsnachmittag mit Kaffee und Kuchen werden die närrischen Tage am 15. Und am 16. Februar fortgesetzt.

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erstellt am 11.Feb.2014 | 16:56 Uhr

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