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Norddeutsche Rundschau

15. Dezember 2017 | 13:21 Uhr

Ostern soll Fähre Else wieder fahren

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Bauarbeiten am Anleger in Beidenfleth bald abgeschlossen / Mit neuer Homepage und neuem Flyer wird jetzt die Werbetrommel gerührt

shz.de von
erstellt am 16.Mär.2015 | 09:42 Uhr

Auch, wenn die Seilfähre in Beidenfleth aufgrund der Baumaßnahmen noch nicht in Betrieb ist, so machen die Gemeinden und der Förderverein Störfähre „Else“ e.V. gemeinsam mit der Arbeitsgemeinschaft (Arge) Maritime Landschaft Unterelbe ab sofort verstärkt Werbung. Die Fährverbindung über die Stör zwischen Beidenfleth und Bahrenfleth besteht schon seit über 400 Jahren, „und dass muss auch so bleiben“, sind sich alle Beteiligten einig.

In einem Gespräch mit Peter Krey und Harm Früchtenicht, Bürgermeister der Gemeinden Beidenfleth und Bahrenfleth, Manfred Kleinke von der Betreibergesellschaft, Rolf Beermann und Ilona Adamski aus dem Fördervereinsvorstand sowie Mathias Bunzel aus Grünendeich, Geschäftsführer der Arge wurden jetzt neue Flyer und die Homepage des Fördervereins vorgestellt.

Mit Unterstützung der Arge Maritime Unterelbe und der Metropolregion Hamburg konnten die Broschüre wie auch der neugestaltete Internetauftritt komplett durch Fördergelder finanziert werden. Ein Umstand, der Gemeinden und Betreiber besonders freut. Durch Verzögerungen bei der Erneuerung des Fähranlegers auf Beidenflether Seite entstehen nämlich erhebliche Einbußen bei den Einnahmen, die von den Gemeinden aufgefangen werden müssen. Der Förderverein steuert jährlich 4000 Euro zur Minderung des Defizits bei.

Die Betriebspause wurde für Instandsetzungsarbeiten am Fährschiff genutzt, bei der die Hauptmaschine generalüberholt und im Seilführungsbereich bewegliche Teile ausgetauscht wurden, wie Manfred Kleinke erklärte.

Mittlerweile wurde die Fähre vom Beidenflether Werftschlengel verholt und liegt am Fährhausanleger in Warteposition. „Der Zustand ist äußerst unbefriedigend, auch für die Nutzer“, fassten die Bürgermeister zusammen. „Else muss schnellstmöglich wieder ans Seil.“ „Die Baumaßnahme liegt im Zuständigkeitsbereich vom Kreis“, wies Harm Früchtenicht hin.

Auf Nachfrage der Betreiber teilte das Kreisbauamt mit, dass der Fährbetrieb zu Ostern wieder beginnen könne. Die Baustelle liegt im Tidenbereich, was die Arbeiten der ausführenden Firma stark einschränkt. „Mit der Werbemaßnahme wollen wir in Kontakt mit Anwohnern, Berufspendlern und Touristen, vor allem Radfahrern, bleiben und die Fähre präsent halten“, sagt Matthias Bunzel. Die Fähre ist Teil des Mönchsweges, der immer stärker von Fahrradgruppen frequentiert wird.

Der Vorstand des Fördervereins bemüht sich seit Jahren um die Anerkennung der Gemeinnützigkeit. Erst nach Erteilung kann der Verein größere Spenden entgegen nehmen und Spendenbescheinigungen ausstellen. „Das Ehrenamt braucht Unterstützung“, sieht auch Matthias Bunzel die Probleme, die eine weitere Bauverzögerung mit sich bringt und will versuchen, Möglichkeiten weiterer Förderungen zu eruieren. Vorerst werden die Flyer in einer Auflage von 2000 Stück in den Tourist-Informationen ausgelegt.

>Weitere Informationen hält die Homepage www.stoerfaehre-else.de bereit.

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