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Norddeutsche Rundschau

16. Dezember 2017 | 12:37 Uhr

Sehenswert : Oldtimertreffen mit familiärer Note

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Rund 100 alte Fahrzeuge am Kremper Burggraben – und Ausstellung mit Exponaten aus Großvaters Zeiten in der Aula.

Es gibt Oldtimertreffen, die sind so groß, dass die Masse der ausgestellten Fahrzeuge fast einschüchternd wirkt. In Krempe setzt man seit Jahren auf ein gegensätzliches Konzept. Statt anonymer Masse baut der Bürgerverein bei seinem Oldtimertreffen auf gemütliche Atmosphäre und ein fast schon familiäres Beisammensein. Seit 2003 gibt es das Treffen am Kremper Burggraben, und seit der Premiere hilft der Alt-Opel-Club mit, dass selbst bei Wind und Regen über den Tag verteilt mindestens hundert historische Vehikel den Weg in die kleine Marschenstadt finden.

Dem Teilnehmerfeld sind traditionell nahezu keine Grenzen gesetzt. Vom Pkw über Nutzfahrzeuge bis hin zu Zweirädern darf alles in Krempe zur Schau gestellt werden, was mindestens 25 Jahre alt ist. In diesem Jahr schauten vergleichsweise wenig stolze Oldtimerbesitzer vorbei, was wohl an der unsicheren Wetterlage und den diversen Konkurrenzveranstaltungen in der Region gelegen haben dürfte. Doch vor allem die Youngtimer-Freunde kamen wieder voll auf ihre Kosten kommen. Jaguar, Mercedes, Porsche – kaum eine Edelmarke, die in Krempe nicht mit einem sehenswerten Fahrzeug vertreten war.

Ein kleiner Teilemarkt durfte natürlich nicht fehlen. Und erstmals hatte sich auch der örtliche Denkmal-Verein in die Veranstaltung eingeklinkt und zu einer Ausstellung mit Exponaten aus Großvaters Zeiten in der ehemaligen Grundschul-Aula eingeladen. Alte Schreibmaschinen und Waagen waren dort ebenso zu bewundern wie Radios, Nähmaschinen, Sägen und Bücher mit antiquarischem Wert.

Der „Förderverein denkmalgeschützter Gebäude in der Stadt Krempe“ wurde übrigens erst im Februar dieses Jahres gegründet und hat es sich zur Aufgabe gemacht, den Erhalt denkmalgeschützter Gebäude in der kleinen Marschenstadt zu unterstützen.

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