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Norddeutsche Rundschau

19. November 2017 | 15:12 Uhr

Ohne Überflutung und Gestank

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

von
erstellt am 02.Apr.2014 | 05:00 Uhr

Die Störschleife, wie sie einmal war, wird es nicht mehr geben – das war das Ergebnis der technischen Machbarkeitsstudie aus dem Jahr 2013. Und manch einem engagierten Verfechter der störauf-Idee trieb das erst einmal die Tränen in die Augen. „Einige haben nach der Machbarkeitsstudie geweint, dass wir keine Störanbindung mehr haben werden“, erinnerte Vorsitzender Michael Ruff. „Aber das lässt sich nicht umsetzen.“

Realistisch – gerade auch mit Blick auf die Kosten – ist stattdessen ein „Kunstgerinne“, das der offenen Lösung nahe kommt, aber bautechnisch und verkehrsplanerisch nicht so tief greift. Dabei stünden zwei Aspekte im Mittelpunkt, erläuterte Stefan Escosura: der Hochwasserschutz und das Verhindern von Gestank.

Das Wasser werde in Umlauf gehalten, damit Verschlickung und Zuwuchern verhindert werden. Und die Deiche bleiben, wie sie sind. „Es wird so wenig wie möglich in die vorhandene Infrastruktur eingegriffen“, betonte Escosura. Auch der Ringkanal bleibe unberührt. Am Regenwasserkonzept ändere sich ebenfalls nichts. Die Störschleife werde „neu erfunden unter Nutzung der vorhandenen Infrastruktur“.

Grund zum Weinen gebe es also nicht, meint Ruff – im Gegenteil: Die Präsentation habe einen „Markt der Möglichkeiten“ gezeigt.

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