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Norddeutsche Rundschau

24. Oktober 2017 | 08:21 Uhr

Ohne Barrieren ins Rathaus

vom

shz.de von
erstellt am 06.Aug.2013 | 05:59 Uhr

itzehoe | Eine Stadt ohne Barrieren - das wünscht sich die Agenda-21-Gruppe für ein senioren- und behindertengerechtes Itzehoe. Zumindest am Rathaus ist es geschafft: Gestern haben Mitglieder der Agenda-Gruppe zusammen mit Bürgermeister Dr. Andreas Koeppen die neue Eingangssituation begutachtet.

Das Granitpflaster wurde teilweise ersetzt durch breite Wege aus rotem Klinker, die mit Rollstühlen, Rollatoren oder auch Kinderwagen viel leichter zu passieren sind. Der Behinderten-Parkplatz ist nun größer, nachdem er verlegt und ebenfalls mit rotem Klinker, übrig aus der Feldschmiede, gestaltet wurde. Vorher sei es hübsch anzuschauen gewesen, aber selbst für manche nicht eingeschränkte Menschen schwer zu begehen und für Rollstuhlfahrer eine "ziemliche Zumutung", so Koeppen. Jetzt sei die Stadt ein gehöriges Stück weiter: Er kenne nicht viele andere Rathäuser, die eine solche Barrierefreiheit bieten. Dabei wurde gleichzeitig versucht, das bisherige Pflaster als Grundidee und historisches Merkmal zu erhalten, so Heinz-Rüdiger George, Leiter der Umweltabteilung. Bis zu 30 000 Euro waren für das Vorhaben eingeplant, doch es wurde günstiger, wie Bauunternehmer Frank Dallmeier schon vor der Schlussrechnung sagen konnte: "Es wird so sein, dass der Haushalt nicht zusätzlich belastet wird."

Der Bürgermeister dankte der Agenda-Gruppe für ihre Anregungen, ihr wachsames Auge und ihr offenes Ohr. Deren Vertreterin Petra Kreie zeigte sich "begeistert" und hoffte auf die Fortsetzung: "Es gibt genug zu tun und hört nie auf." Beispiele: das Historische Rathaus, Behinderten-Parkplätze, Absenkung von Bürgersteigen, Schulen sowie die Volkshochschule. Nach und nach sollten die Vorschläge der Gruppe aufgegriffen werden, so Koeppen.

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