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Tag des offenen Gartens : Oasen der Entspannung schaffen

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Am Wochenende gibt es wieder viele offene Gärten. In St. Margarethen gibt Ute Ramm gerne Tipps für Pflanzbeete und Teiche.

Viele Gartenbesitzer träumen von einem ganzjährig bunt blühenden und doch pflegeleichten Garten. Dieser Wunsch lässt sich durchaus realisieren. Doch der Weg zum heimischen Gartenparadies bedarf einer genauen, fachmännischen Planung, viel Arbeit sowie etwas Zeit und reichlich Geduld. „Einen pflegeleichten Garten gestaltet man nicht über Nacht und ihn zu haben bedeutet nicht, dass man gar nichts mehr im Garten machen muss“, betont Ute Ramm. Die St. Margarethenerin zeigt am kommenden Wochenende wieder im Rahmen der Aktion „Offener Garten“ wie man ein Idyll aus Teichen und Pflanzbeeten schaffen kann. Viele Menschen meinten, dass sich die ideale heimische Grünanlage innerhalb einer Saison herrichten lasse und sie anschließend keine lästigen Pflichten mit sich bringe. Doch dem ist nicht so – zumindest nicht, wenn man es das gesamte Jahr über bunt und artenreich haben möchte und man sich ohne fachmännische Hilfe an dem Vorhaben versucht.

Mit dem Erwerb einer Reetdachkate samt eines rund 1000 Quadratmeter großen Grundstückes am Elbdeich in St. Margarethen, entdeckten Ute und Horst Ramm ihre Leidenschaft für die kreative Gartengestaltung. Mittlerweile verfügt das Paar über 30 Jahre Erfahrung. „Wir haben uns während all der Zeit schon ein fundiertes Grundwissen angeeignet und doch lernen wir jedes Jahr wieder neu dazu“, sagt die begeisterte Blumenliebhaberin.

Fast drei Jahrzehnte hat es gebraucht, um das Grundstück so herzurichten, wie es heute steht. Mittlerweile ist der Garten so, dass man ihn durchaus als pflegeleicht bezeichnen kann, auch wenn das Ehepaar Ramm wöchentlich darin zugange ist. „Es macht halt einfach Spaß im Garten aktiv zu sein“, ist sich Ute Ramm mit ihrem Mann einig. Zwei Teiche mit Seerosen, Goldfischen und einem kleinen Wasserlauf bilden das Herz der heimischen Entspannungsoase. Diese sind eingefasst in einem Meer aus verschiedenartigen Stauden, Sträuchern und Bodendeckern. Die Pflanzen sind so angeordnet, dass sich ein harmonisches Bild ergibt. „Ich achte schon darauf, dass die Farben der Blüten zueinander passen und auch dass die Blütenhöhen aufeinander abgestimmt sind“, so Ute Ramm. Gerade dabei hat das Paar häufig die Erfahrung gemacht, dass die angegebenen Wachstums- und Höhenangaben sich von der tatsächlichen Wachstumshöhe unterscheiden. „Dann muss man auch schon mal eine Staude wieder umsetzen und etwas Neues pflanzen“, erzählt sie lächelnd.

Um das lästige Unkrautzupfen auf ein Minimum zu reduzieren, werden alle Pflanzen so eng wie möglich zueinander gepflanzt. Wichtig sei hierbei, das Wachstum zu beobachten, damit alle Pflanzen wie gewünscht gedeihen und sich nicht untereinander behindern. Steinkräuter und Bodendecker komplettieren die flächendeckende Bepflanzung. So kommen lediglich mal einzelne Grashalme zum Vorschein, die sich jedoch leicht aus dem Boden ziehen lassen. „Es gibt so einige Pflanzen, da sollte man darauf achten, dass man die welken Blüten entfernt, damit dort neue Blühten entstehen können. Wenn man das macht, dann kann man vom Frühjahr bis in den Herbst eine Blütenpracht sein Eigen nennen“, rät Ute Ramm.

Es empfehle sich, Blumenbeete mit einer Steinkante einzufassen. So breiten sich die Pflanzen nicht ungewollt aus. Grenzt eine Rasenfläche an das Blumenbeet, lasse sich diese im Übergangsbereich einfacher mähen. Um das Wachstum von Unkraut bei Wegen und Terrassen zwischen den Fugen weitmöglich zu unterbinden, sei das Einbringen eines speziellen Füllstoffes in den Fugen sinnvoll. Wichtig sei auch, dass gleich zu Beginn der Gartensaison die Schneckenpopulation im Auge behalten wird. In großer Zahl können insbesondere Nacktschnecken zu einem Ärgernis für jeden Gartenbesitzer werden und zusätzliche Arbeit verursachen.

Bereits das dritte Jahr in Folge beteiligt sich das Ehepaar Ramm am Tag des offenen Gartens. Interessierte Besucher erhalten am 18. Juni, 10 bis 18 Uhr, und 19. Juni, 10 bis 17 Uhr die Möglichkeit, sich den Landhausgarten anzuschauen sowie sich Tipps und Anregungen geben zu lassen.  

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