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Norddeutsche Rundschau

20. Oktober 2017 | 11:02 Uhr

Nostalgische Bilder im Lütten Café

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

von
erstellt am 17.Apr.2015 | 10:53 Uhr

Für Inhaberin Sabine Gerbinski ist Dat lütte Café in Burg selbst ein kleines Kunstwerk. Dennoch gibt sie zum zweiten Mal einer Künstlerin Gelegenheit, dort ihre Arbeiten zu zeigen. Sonnabend, 25. April, 10 Uhr, eröffnet dort Erika Wegner aus Bunsoh eine kleine Ausstellung.

Zu sehen werden nostalgisch anmutende Motive. „Ich bin Hobby-Malerin“, sagt die 75-Jährige. Anregungen für ihre Bilder finde sie auf Fotos: In Zeitungen und Zeitschriften ebenso wie auf Fotos, die ihr Freunde schicken. Allerdings betont die Wahl-Dithmarscherin: „Ich male diese Motive nicht ab.“ Hinzufügen, weglassen ändern – so schafft sie sich aus den fotografischen Vorlagen eigene Sichtweisen. Festgelegt auf ein Thema sei sie nicht, sagt Erika Wegner. Die Arbeiten für Dat lütte Café hat sie allerdings so zusammengestellt, dass sie zur Umgebung passen, zum Stil der guten Stube, der Sabine Gerbinskis umgebautes Kutscherhaus durchzieht.

Mit dem Malen begonnen hat Erika Wegner als Autodidaktin Anfang der 80-er Jahre. Damals bemalte sie Puppenköpfe. Dies mit so großem Erfolg, dass sie neben ihrer eigentlichen Arbeit in einem Büro Kurse in Puppenmalerei gab. Dann schoss die Gesundheit quer, sie musste ihren Broterwerb aufgeben.

Das Malen von Bildern habe ihr in dieser Zeit die nötige Ruhe gegeben, erzählt die 75-Jährige. So war es auch konsequent, dass ihre Malutensilien zum Gepäck gehörten, als sie mit Ehemann Peter nach Kanada zog – erst ins abgelegene Nova Scotia im Osten, dann an die Westküste nahe Vancouver. Nach sechs Jahren jenseits des Atlantik folgten sechs Jahre Spanien. Schließlich ließ sich das reiselustige Ehepaar in Bunsoh nieder. Von dort führte sie der Tipp einer Bekannten nach Burg in Dat lütte Café. Schnell sei sie sich mit Sabine Gerbinski einig gewesen, dass sie dort für kurze Zeit Arbeiten aus ihrem Fundus zeigen kann.

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