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Flüchtlinge in SH : Norovirus in Erstaufnahme: Entwarnung in Boostedt

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Aktuell leben rund 1780 Flüchtlinge in der Erstaufnahmeeinrichtung. 100 Menschen waren vorsorglich isoliert worden.

Boostedt | Im Fall des hochansteckenden Norovirus in der Erstaufnahmeeinrichtung in Boostedt haben die Behörden am Montagabend Entwarnung gegeben. Ärzte hätten bei einer Untersuchung am Vormittag bei keinem Flüchtling die meldepflichtigen Infektion diagnostiziert, sagte Magdalena Drüwa vom Landesamt für Ausländerangelegenheiten in Neumünster. Die Isolierungs- und Vorsichtsmaßnahmen würden jedoch zunächst bestehen bleiben bei gleichzeitiger Verschärfung der Hygienemaßnahmen, hieß es.

Noroviren verursachen Brechdurchfälle, die sehr plötzlich beginnen und ohne besondere Behandlung nach ein bis zwei Tagen enden. Patienten müssen nur in wenigen Fällen wegen Flüssigkeitsmangel und Kreislaufproblemen stationär behandelt werden.

Hintergrund war, dass am Wochenende 39 Patienten über Symptome wie Erbrechen oder Durchfall klagten. Daraufhin seien rund 100 Mensch vorsorglich in einem Gebäude isoliert worden. Laboruntersuchungen hätten eine Infektion mit dem Norovirus lediglich bei drei Menschen bestätigt, sagte Drüwa. in der Erstaufnahmeeinrichtung Boostedt wurden nach Polizeiangaben am Montag aktuell 1780 Flüchtlinge gezählt.

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erstellt am 09.Nov.2015 | 17:22 Uhr

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