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Norddeutsche Rundschau

14. Dezember 2017 | 14:57 Uhr

Nils Skambracks neuer Anglerkönig

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

von
erstellt am 04.Mär.2015 | 15:06 Uhr

Über 25 Kilo Fisch zog er 2014 aus den Vereinsgewässern der Burger Angler: Damit wurde Nils Skambracks neuer Anglerkönig. Zweiter wurde Hans-Werner Möller vor Klaus Wethje. Pokale für den größten Raubfisch und den größten Friedfisch wurden mangels Meldung entsprechend großer Fische beim Vorstand diesmal nicht vergeben.

Der wiedergewählte Vorsitzende Detlef Fischer trieb die Angler kräftig aus ihrer Wohlfühlzone. Vor den 49 Anwesenden der über 400 Mitglieder des Burger Angelvereins übte Fischer heftige Kritik an der „miserablen Arbeitsmoral“ der Angler. Lediglich neun Mitglieder seien 2014 Jahr zum Arbeitsdienst erschienen. Der besteht vor allem aus Krautziehen in Waldsee und Wiesenteich. Ohne diese jährlich an zwei Wochenenden zu absolvierende, Kräfte zehrende Maßnahme würde die Wasserpest das Angeln dort bald unmöglich machen. „Die Beteiligung ist katastrophal“, wetterte der Vorsitzende und forderte die Einführung eines Strafgeldes in Höhe von 30 Euro für alle, die ihren vier Stunden Arbeitsdienst im Jahr nicht nachkommen. „Jedes Mitglied ist zur Hege und zum Erhalt der Vereinsgewässer verpflichtet“, unterstrich Fischer.

Kinder, Jugendliche und Senioren über 65 Jahre sind befreit vom Arbeitsdienst, es bleiben dann immer noch über 200 Mitglieder, die gefordert sind. Mit klarer Mehrheit beschloss die Versammlung die Einführung des Strafgeldes. Mehrheitlich beschlossen wurde auch eine Beitragserhöhung von 40 auf 43 Euro im Jahr.

Anglerkönig Skambracks wurde zum neuen Sportwart gewählt. Das Amt war bis dato unbesetzt und wurde von Fischer mit verwaltet. Drei Mitglieder wurden für treue Mitgliedschaft geehrt: Für 15 Jahre Thomas Knigge, für 50 Jahre Karl Heinz Mielke und Helmut Gastell.

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