zur Navigation springen
Norddeutsche Rundschau

18. Dezember 2017 | 18:02 Uhr

Neuteicher Stuben wieder in altem Glanz

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

shz.de von
erstellt am 08.Sep.2014 | 15:57 Uhr

Während der Sanierung des Alten Rathauses mussten alle Zeugnisse der Patenschaft mit dem einstigen Neuteich (heute Nowy Staw) eingelagert werden – jetzt erstrahlen sie in den Neuteicher Stuben im zweiten Obergeschoss des Alten Rathauses im neuen Glanz. Anschaulich eingerichtet von Archivar Christian Boldt in Zusammenarbeit mit dem früheren Stadtarchivar Harald Bürger. „Was beide hier erarbeitet haben, ist hervorragend“, lobt Bürgermeister Walter Schulz. Mit großer Liebe zum Detail haben beide in den zwei Räumen ein Kleinod mit historisch interessantem Material geschaffen. Übersichtlich findet der Betrachter in Vitrinen und an den Wänden Urkunden und Fotos ebenso wie Becher, das Modell des Neuteicher Kleinbahnhofs von 1935 oder gar Kleiderbügel von anno dazumal. Besondere Hingucker: von Christoph Boldt gestaltete geschichtliche Banner, die diversen thematischen Schwerpunkten gewidmet sind. Unter anderem der Freundschaft zwischen dem Heimatbund der Neuteicher und Wilster.

Seit über 60 Jahren pflegt die Stadt Wilster die Partnerschaft zum Heimatbund der Neuteicher. Auch nach Auflösung des Heimatbundes vor sechs Jahren setzen die Neuteicher ihre Treffen in der Marschenstadt fort. Helmut Jacobs als Vorsitzender des Fördervereins der Städtepartnerschaft mit Nowy Staw, wie das heute polnische Neuteich heißt, erklärte sich bereit, sich um die Kontakte mit den Neuteichern zu kümmern. Auch in diesem Jahr ist wieder ein Treffen geplant, das am Wochenende 13./14. September stattfindet. Der Mangel an Nachwuchs lässt die Zahl allerdings schrumpfen, im vergangenen Jahr waren es neun Teilnehmer, die Jacobs in Wilster begrüßen konnte.

Bürgermeister Walter Schulz freut es besonders, dass ihnen jetzt die neuen Neuteicher Stuben präsentiert werden können. Denn Wiederherstellung, Neustrukturierung und die Banner konnten konnten aus dem Topf finanziert werden, der die hinterlegten Gelder des Heimatbundes enthält. Bei dessen Auflösung war das Barvermögen des Heimatbundes über rund 17 000 Euro an die Stadt Wilster zweckgebunden für die Unterhaltung Unterhaltung der Neuteicher Stuben geflossen.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen