Fußball : Neustart mit dem ISV 2.0

Vorstand im ISV 2.0 (v. l.): Uwe Reese (Schatzmeister), Uwe Heilenkötter (1. Vorsitzender), Daniel Schillke (2. Vorsitzender), Thomas Kinne (Fußballobmann) und Patrick Butzug (Leiter Dartabteilung).
Vorstand im ISV 2.0 (v. l.): Uwe Reese (Schatzmeister), Uwe Heilenkötter (1. Vorsitzender), Daniel Schillke (2. Vorsitzender), Thomas Kinne (Fußballobmann) und Patrick Butzug (Leiter Dartabteilung).

Nachfolgeverein für insolventen Itzehoer Traditionsclub ist schon gegründet.

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15. Juni 2018, 06:01 Uhr

Der Itzehoer SV 09 ist Geschichte. Sportlich geht es am Lehmwohld aber mit dem Nachfolgeverein Itzehoer SV 2.0 weiter.

Die letzte Mitgliederversammlung war eher eine Informationsveranstaltung, auf der Vorsitzender Stephan Ulrich und Insolvenzverwalter Dietmar Penzlin die Auflösung verkündeten. Zur Überraschung der meisten Anwesenden stellte dann Uwe Heilenkötter, Chefarzt am Klinikum Itzehoe, den bereits am 4. Juni gegründeten neuen Verein vor, der sowohl die Spielrechte als auch die Pachtverträge mit der Stadt für die Anlage am Lehmwohld übernehmen soll.

Nachdem das Amtsgericht am 1. Juni das Insolvenzverfahren eröffnet hat, gilt der ISV 09 als aufgelöst. „Wir haben uns das nicht gewünscht, aber es gab am Ende keine andere Möglichkeit mehr“, erklärte der noch amtierende Vorsitzende Ulrich. Man habe es immerhin geschafft, den Spielbetrieb bis zum Saisonende aufrechtzuerhalten. Mehr sei nicht drin gewesen. Insolvenzverwalter Dietmar Penzlin fügte hinzu, dass allein dies ein Erfolg sei, da es so möglich war, den Weg für einen neuen Verein zu ebnen. Die Gespräche mit der Stadt seien konstruktiv gewesen – aber 25 000 Euro für das vereinseigene Sportheim seien zu wenig, um die Insolvenz abzuwenden. „Es ist ein trauriger Moment, die Auflösung zu verkünden, zugleich sind wir aber optimistisch, dass ein neuer Verein in eine bessere Zukunft gehen kann.“

Dass dieser bereits gegründet ist, wussten die Wenigsten. Alle Regularien wie die Eintragung ins Vereinsregister und die Mannschaftsmeldung hätten rechzeitig erfüllt werden müssen, erläuterte der 1. Vorsitzende Heilenkötter. Gespräche mit der Stadt sollten schnellstmöglich geführt werden. Er hoffe auf Unterstützung durch viele neue Mitglieder.

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