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Norddeutsche Rundschau

23. Oktober 2017 | 02:54 Uhr

Neuntes Fest der Störschipper

vom

Gaffelrigger kommen am Pfingstsonnabend / Nach dem Einlaufen werden Jungstöre in den Fluss gesetzt

shz.de von
erstellt am 16.Mai.2013 | 03:59 Uhr

itzehoe | Am Morgen des Pfingstsonnabend, 18. Mai, werfen gaffelgeriggte Oldtimer in den Häfen an der Unterelbe die Leinen los. Es geht in den Suder Hafen - zum neunten Mal findet dort das Störschipperfest statt.

Es wird, wie im vergangenen Jahr, bis auf einen Verpflegungsstand ohne großes Rahmenprogramm ablaufen, sagt Ulrich Grobe vom Verein der Freunde des Ewers Gloria, der die Organisation vom Stadtmanagement übernommen hatte. Wieder wird die Ankunft der Gaffelrigger ein schönes Bild abgeben, allerdings steht schon fest: "Es werden dieses Mal weniger." Ein Dutzend Schipper hätten sich angemeldet, doch es sei noch etwas unübersichtlich, wer tatsächlich dabei sein werde, so Grobe gestern. Der Grund ist wieder einmal der lange Winter: "Die Schiffe sind ja sehr arbeitsintensiv." Von einer Reihe von Kollegen habe er das Signal bekommen, dass sie noch beim Schleifen und Polieren seien - für sie kommt das Störschipperfest zu früh.

Noch sind auch Mitfahrer willkommen, die die idyllische Tour auf der Stör mitmachen wollen. "Aber die Plätze sind allmählich begrenzt", so Grobe. Er nimmt die Anmeldungen entgegen (siehe Info-Kasten). 20 Euro pro Person werden fällig, die Gäste können das Geld dann zurückverlangen oder für den Erhalt der Traditionsschiffe spenden. Sie werden ab 17 Uhr vom Shantychor Itzehoer Störschipper begrüßt. "Seh-Leute sind herzlich willkommen" betont Grobe. Gastgeschenke überreicht Bürgervorsteher Heinz Köhnke.

Nach dem Anlegen folgt ein weiterer Programmpunkt: Erneut werden in die Stör 250 Jungstöre eingesetzt, die vom Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei in Berlin kommen. "Unter Anleitung darf beim Besatz auch selbst Hand angelegt werden", so Uwe Jens Lützen von der Gesellschaft zur Rettung des Störs. Als Gäste werden erwartet: die FDP-Bundestagsabgeordnete Dr. Christel Happach-Kasan, Präsidentin des Deutschen Angelfischereiverbandes und die FDP-Europaabgeordnete Britta Reimers.

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