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Neun Laubbäume fallen Giftanschlag zum Opfer

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Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Gabriele Wolterink ist entsetzt: Neun Laubbäume, die auf einem Gemeindegrundstück hinter ihrem Einfamilienhaus stehen, sind vermutlich einem Giftanschlag zum Opfer gefallen. „Hier spielen oft meine beiden kleinen Kinder“, empört sie sich über die hinterhältige Tat eines Unbekannten. Gabriele Wolterink vermutet eine Vergiftung mit Kupfersulfat, Teile des bläulichen Pulvers hat sie noch sichergestellt. Die Tat muss sich zwischen Sonntag und Dienstag ereignet haben, am Mittwoch hatte die Oelixdorferin die Substanz dann zufällig bei einem Spaziergang entdeckt.

Das kleine Waldstück liegt im neuen Baugebiet Kaiserberg, direkt an der Chaussee. „Wir wollten dieses Gebiet extra nicht bebauen lassen, sondern als kleinen Wald erhalten“, sagt Bürgermeister Jörgen Heuberger. Und jetzt der Anschlag auf die über 50-jährigen Laubbäume. Ob sie überleben, ist ungewiss. Auch, weil eine genaue Analyse des bläulichen Stoffes noch aussteht. Der Bürgermeister hat sofort die Polizei verständigt, die eine Probe zur Untersuchung mitnahm. Damit diese schneller geht, hat sich die Gemeinde laut Heuberger bereit erklärt, die Kosten dafür zu übernehmen. Der Bürgermeister setzt auch eine Belohnung von 100 Euro aus für Hinweise, die zur Ermittlung des Täters führen.



> Hinweise an die Polizei Itzehoe unter 04821/6020 oder an Jörgen Heuberger unter 04821/9659.

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erstellt am 19.Feb.2016 | 11:13 Uhr

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