Buten-Steinburger : Neujahrsgrüße aus aller Welt

Robin Rosenwanger in Toronto.
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Robin Rosenwanger in Toronto.

Über Facebook haben wir frühere Steinburger um gute Wünsche für die Heimat gebeten – hier die Antworten von verschiedenen Kontinenten.

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02. Januar 2015, 11:45 Uhr

Robin Rosenwanger (20) aus Itzehoe: „Für das neue Jahr wünsche ich allen Itzehoerinnen und Itzehoern Momente, in denen man Mitmenschen hilft oder sich für sie einsetzt und dadurch untereinander Glücklichkeit, Dankbarkeit und Lebensfreude austauscht. Liebe Neujahrsgrüße sende ich aus der multikulturellsten Stadt der Welt, dem kanadischen Toronto – hier bin ich als Fundraiser tätig und beginne zugleich die Reisen durch dieses so wundervolle Land.“

Kerstin Martens aus Wien, 1956 in Wilster geboren, in Itzehoe aufgewachsen. Die Stadt verließ sie in den 80-er Jahren, kam über die Stationen Hamburg, Stuttgart, Birmingham, wieder Hamburg und  Cloppenburg 2007 nach Wien. Bis vor kurzem arbeitete sie an der Veterinärmedizinischen Universität im Büro, derzeit ist sie arbeitssuchend. Zudem betreibt Kerstin Martens seit 2012 die Herstellung von Modeschmuck mit ihrer  Firma „Schmuck à la Carte eU“. An Wien gefällt ihr die hohe Lebensqualität, einmal im Jahr macht sie Urlaub in Schleswig-Holstein, zumal sie noch Familie in Itzehoe hat. Kerstin Martens grüßt alle Itzehoer zum neuen Jahr: „Ich wünsche ihnen, dass sie ihre Freundlichkeit, ihren Humor und ihre gute Laune bewahren, auch wenn's manchmal nichts zum Lachen gibt. Dass sich endlich in Itzehoe die wirtschaftliche Situation zum Guten wendet und sich ein paar Firmen ansiedeln mögen und Arbeitsplätze geschaffen werden. Aber das Wichtigste im Leben ist die Gesundheit und dass man sich nicht unterkriegen lässt. Das wünsche ich den Itzehoern. Mir persönlich wünsche ich, dass das Wenzel-Hablik-Museum weiterhin finanziell gefördert wird und ich beim nächsten Besuch Zeit haben werde, mir die Ausstellung anzusehen.“

Julia M. Kühne (28) stammt aus der Engelbrechtschen Wildnis, zog vor neun Jahren erst nach Hamburg und vor drei Jahren nach Hildesheim. Dort studiert sie  nach dem Bachelor-Abschluss für den  Master in Konservierungs- und Restaurierungswissenschaften. Ihre Worte zum neuen Jahr: „Ich wünsche allen in meiner Heimat ein zauberhaftes, erfolgreiches und von Glück und Liebe geprägtes Jahr 2015! Auf dass ihr gesund und munter bleibt!“

Christian Kock (29) aus Itzehoe arbeitete als  Industriekaufmann bei Holcim (Hamburg).  Als Läufer gewann er den Steinburg-Cup 2013, als  Triathlet war er aktiv für „Laufen gegen Leiden“. Seit Ende November befindet er sich auf Weltreise für die nächsten rund drei Jahre:  „Bisher war ich in Singapur und Malaysia. Derzeit halte ich mich in Chiang Mai, Thailand, auf. Bis es für eine längere Zeit nach Australien und Neuseeland geht, bereise ich Südostasien. Auf meinem Blog www.kocktrail.de berichte ich unregelmäßig über meine Reise und stelle Fotos online. Den Itzehoern wünsche ich ein gesundes, veganes und sportliches 2015 mit großer Beteiligung am Störlauf und Steinburg-Cup.“

Carsten Wille (41) kommt aus Beidenfleth und machte 1993 sein Abitur an der Auguste-Viktoria-Schule. Er ist  Botschaftsvertreter der Deutschen Botschaft Dakar für Guinea-Bissau, seit 2004 lebt und arbeitet Wille in dem kleinen Land an der Westküste Afrikas. Er ist mit einer Einheimischen verheiratet, das Paar hat zwei Kinder.  „Ich betreue hier Projekte und mache die konsularische Arbeit und das politische  Monitoring. Seit vier Jahren leite ich nun unser Verbindungsbüro Bissau für die Botschaft in Dakar. Ich wünsche allen Itzehoern und Steinburgern ein frohes und erfolgreiches Jahr 2015. Allen, die von dem Exodus von Gruner + Jahr  betroffen sind, wünsche ich Kraft und Glück, eine Neuanstellung in der Region zu finden, damit der schleichende wirtschaftliche und kulturelle Verfall in Steinburg nicht weiter voranschreitet. Meine Familie und ich kommen immer wieder gerne in die Stadt an der Stör, und wir genießen dann die freundliche Atmosphäre mit Freunden in der Lauschbar bei Steffen und seinem Team. An meine Schulzeit an der AVS denke ich noch gerne zurück, Itzehoe wird immer einen positiven Platz in meiner Erinnerung haben, auch wenn ich nun 8000 Kilometer entfernt am Äquator lebe.“

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