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Norddeutsche Rundschau

18. Oktober 2017 | 21:31 Uhr

eröffnet : Neues Zentrum für Wellenkamp

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Johanniter feiern offizielle Einweihung ihrer Begegnungsstätte in der de-Vos-Straße in Itzehoe mit einem Stadtteilfest.

„Wow! So viele Menschen!“ Ulrike Bessel, Dienststellenleiterin der Johanniter für die Kreise Steinburg und Dithmarschen, freute sich angesichts der gut besuchten Begegnungsstätte Wellenkamp. Zahlreiche Kinder samt Eltern und Großeltern, Vertreter aus Verwaltung und Vereinen sowie viele interessierte Wellenkamper Bürger waren zur Einweihung der Räume und zum Stadtteilfest gekommen.

„Heute ist ein besonderer Tag“, so Bessel. Nach monatelangen Umbauarbeiten sei nun alles fertig. Zwar zogen die Johanniter bereits im August vergangenen Jahres aus der Brückenstraße in ihre neuen Räume um, doch die offizielle Einweihung feierten sie erst gestern. „Das Haus ist heute offen, schauen Sie sich gern um“, lud Bessel ein.

Mit Blumen, Glückwünschen und dem Wappen der Stadt Itzehoe als „kleines Zertifikat“ im Gepäck war auch Bürgervorsteher Heinz Köhnke gekommen und erinnerte sich ein Jahr zurück, als Bessel „mit einem riesengroßen Baustellenschild“ vor der Begegnungsstätte gestanden und ihre Pläne für das Haus verkündet habe. Wie erwartet habe sie alles gehalten, was sie damals versprochen hatte. Dienststelle, Kindergarten und Fahrdienst der Johanniter seien nun mit dem Siedlerbund, der Seniorenvereinigung, dem Bürgerverein, dem Tanzkreis Wellenkamp und den Kindern und Jugendlichen aus dem Stadtteil unter dem Dach der Begegnungsstätte vereint.

Gottes Segen sowie eine Kinderbibel überbrachte Pastorin Katharina Reinke. „Kinder sind eine Gabe Gottes“, zitierte sie aus Psalm 127. „Durch sie können wir wieder neu staunen lernen.“ Dieses voneinander Lernen geschehe „auch hier in der Begegnungsstätte“, ebenso wie die Vermittlung christlicher Werte.

Udo Neumann, Regionalvorstand der Johanniter, dankte „für die Vorschusslorbeeren“ – und für die gute Zusammenarbeit mit der Verwaltung, insbesondere mit Carsten Roeder vom Kinder- und Jugendbüro. Er skizzierte den Weg von der Erstellung des ersten Konzeptes 2008 bis zum Beginn der Umbauarbeiten im vergangenen Frühjahr. „Den letztlichen Anschub ergab der Bedarf nach U3-Betreuungsplätzen“, so Neumann. Hauptansatz der Johanniter sei es, alle Angebote im Stadtteil zu vernetzten. Dies unterstrich auch Bessel: „Wir hoffen, dass sich auch heute viele untereinander kennen lernen und miteinander ins Gespräch kommen.“

Gemeinsam enthüllten Bessel und Neumann eine mehr als zwei Meter hohe und 300 Kilogramm schwere Holzskulptur, die Jörg Hasenöhrl aus Kellinghusen mit einer Motorsäge gefertigt hatte. Jannis, der Schutzpatron der Johanniter, wird künftig vor dem Haupteingang über das Haus wachen.

Obwohl aufgrund des Wetters fast alle Angebote in den Innenbereich verlegt werden mussten, nutzten die Besucher sie rege. Während die Kleinsten sich am Glücksrad, beim Dosen pusten oder Blumentöpfe bemalen vergnügten, konnten sich die Erwachsenen über die verschiedenen Angebote der Johanniter sowie über die in der Begegnungsstätte beheimateten Vereine und Gruppen informieren.

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