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Norddeutsche Rundschau

21. August 2017 | 20:05 Uhr

Neues Umspannwerk für Windstrom ist fertig

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Schleswig-Holstein Netz investiert in steigende Produktion von regenerativer Energie

Nach zwei Jahren Planung, zehn Monaten Bauzeit und Gesamtinvestitionen von 2,5 Millionen Euro hat Schleswig-Holstein Netz (SH Netz) in Nortorf im Kreis Steinburg ein neues Umspannwerk in Betrieb genommen, das ausschließlich der Aufnahme von Strom aus Windkraftanlagen dient. Die technische Großanlage ist über den 110  000-Volt-Strommast südlich der Straßen Wetterndorf und B5 an die bestehende Hochspannungsleitung zwischen Ostermoor und Itzehoe angeschlossen.

„Wir haben das Umspannwerk Nortorf gebaut, um der steigenden Produktion von regenerativ erzeugtem Strom in der Region gerecht zu werden“, sagt Dirk Jakobi, technischer Leiter für den Kreis Steinburg bei SH Netz. „Alleine der neue Transformator hatte eine Lieferzeit von 14 Monaten. Das zeigt, welchen planerischen Vorlauf solche Projekte benötigen.“

Im Umspannwerk Nortorf wird der in der Region erzeugte Windstrom von der 20  000- Volt-Mittelspannungsebene auf 110  000 Volt transformiert und in das Hochspannungsnetz eingespeist. Das Umspannwerk hat Platz für drei weitere Transformatoren, sollte es der rasante Ausbau der regenerativen Energien erfordern. „Die Besonderheit dieser Baustelle ist, dass das Umspannwerk auf einer rund 1000 Quadratmeter großen Betonplatte steht, die mit rund 100 Pfählen tiefengegründet wurde. Diese Bauart haben wir erstmals gewählt, da sich der Boden in der Region jedes Jahr etwa drei Zentimeter absenkt“, erklärt Christian Hansen, zuständiger Projektleiter bei SH Netz. Die Überwachung und Steuerung des Umspannwerks Nortorf erfolgt an 365 Tagen im Jahr durch die zentrale Netzleitstelle von SH Netz in Rendsburg.

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erstellt am 19.Apr.2015 | 10:05 Uhr

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