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Norddeutsche Rundschau

19. Oktober 2017 | 00:42 Uhr

Neues Seil für die Störfähre „Else“

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Der große Ansturm von Fahrzeugen ist vorbei, da bleibt an der Störfähre Zeit für turnusmäßige Reparaturen: Jetzt wurde das Antriebsseil ausgetauscht.

Nach der Sperrung des Störsperrwerks läuft der Fährverkehr über die Stör in Beidenfleth wieder in geregelten Bahnen. Jetzt wurde turnusmäßig das abgenutzte Antriebsseil ausgetauscht.

Zehn Tage lang war die Fähre die schnellste Verbindung in die Krempermarsch – und manchmal staute sich der Verkehr. „Da die Sperrung mit der Getreideernte zusammen fiel, kam es zu vermehrtem Übersetzen von Mähdreschern“, erklärte Geschäftsführer Manfred Kleinke. Dank des Fährpersonals wurden aber längere Wartezeiten vermieden. „Der Personaleinsatz war für uns eine organisatorische Herausforderung, teilweise wurde mit der dreifachen Besatzung gefahren“, so Kleinke, der seinen Leuten für den Einsatz in der Hitze dankt.

Im gesamten Juli wurden 16 000 Fahrzeuge übergesetzt, davon zirka 12 000 Pkw. Der starke Verkehr an der Fähre sorgte auch für reges Interesse bei den Sehleuten. Die Sitzgelegenheiten rund um den Fähranleger waren stark frequentiert, und es wurden sogar Wetten abgeschlossen, wie viele Fahrzeuge befördert wurden. „An zwei Tagen wurden mehr als 1000 Pkw übergesetzt“, sagt Manfred Kleinke zur Auflösung.

Die Fährverbindung wird von den Gemeinden Beidenfleth und Bahrenfleth getragen, von der Fähre Else UG betrieben und vom Förderverein Störfähre „Else“ mit 4500 Euro jährlich unterstützt, Defizite werden durch die Gemeinden ausgeglichen.

 


>Die aktuellen Fährzeiten: Montag bis Freitag 6 bis 20 Uhr, Sonnabend 7 bis 20 Uhr und Sonntag 8 bis 20 Uhr.

 

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