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Norddeutsche Rundschau

19. Oktober 2017 | 04:47 Uhr

Umbau : Neues Konzept für Einkaufszentrum

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Aldi und Edeka werden deutlich größer. Auch ein dritter Markt „An der Stör“ soll angesiedelt werden

von
erstellt am 25.Nov.2014 | 04:45 Uhr

Schöner, größer, moderner – in das Aldi-Edeka-Einkaufszentrum „An der Stör“ soll kräftig investiert werden. „Alles soll zeitgemaß aufgestellt werden“, sagte Hans-Wilhelm Groth, der mit seiner Groga Immobilien GmbH das Projekt für Aldi und Edeka bearbeitet. Die ersten Pläne stellte der Wilsteraner im Bauausschuss vor.

Ausgangspunkt der Modernisierung ist der Discounter Aldi, der sein neues Konzept auch nach Kellinghusen bringen will. Das heißt für den Markt: niedrigere Regale, breitere Gänge, neue Farben, mehr Glas und eine Photovoltaikanlage auf dem Dach, die fossile Energieträger überflüssig macht. „Alles wird aufgeräumter“, betonte Groth, der unter anderem auch in Wilster und Horst ähnliche Projekte betreut.

Da diese neuen Konzepte einen größeren Platzbedarf benötigen – 4000 bis 4500 Quadratmeter – muss das jetzige Nahversorgungszentrum deutlich erweitert werden, vor allem in Richtung Stör. „Wir sind uns mit allen Nachbarn, von denen wir Grundstücke benötigen, einig“, so Groth. Der Aldi-Markt mit 1200 Quadratmeter Fläche wird komplett neu gebaut, und zwar am oberen Rand des Grundstücks an der Breitenberger Straße. Der jetzige Aldi-Markt wird dann später in den Edeka-Markt integriert, der auch ein völlig neues Aussehen erhält und auf eine Größe von 1800 Quadratmeter wächst. Geplant ist noch ein dritter Markt (knapp 1000 Quadratmeter). „Hier gehen wir aber erst auf die Suche nach einem Betreiber, wenn der Aufstellungsbeschluss für den Bebauungsplan steht.“ Zu den Märkten gehören auch 168 Stellplätze mit einer Breite von 2,80 Meter (bisher 2,30 bis 2,50 Meter).

Die Planer haben sich auch Gedanken über die Verkehrsführung gemacht. Der Lieferverkehr erfolgt über die Breitenberger Straße, die Einfahrt über die Straße An der Stör und die Ausfahrt über die Hafenstraße. Sagt die Stadt „Ja“ zu den Plänen, könnte nach Aussagen von Groth Anfang 2016 mit dem Neu- und Umbau begonnen werden, Ende 2016 soll der Bau fertig sein. „Mit dem Kreisbauamt gibt es keine Probleme, auch mit der Wasserwirtschaft nicht“, berichtete Groth von Vorabgesprächen mit den Behörden.

Die Politiker sahen die Pläne positiv, wiesen aber auf einige Schwierigkeiten hin. So sah Volker Ballin (Keli) Probleme für Fußgänger und Radfahrer bei der neuen Ein- und Ausfahrtregelung, Torsten Struck (BFK), hielt das Konzept nur für realisierbar, wenn auf der Kreuzung Breitenberger Straße/Straße An der Stör und Lehmbergstraße ein Kreisel – wie seit langem von der Stadt gefordert – verwirklicht wird.

Die Pläne sollen jetzt weiterverfolgt werden, eventuell könne dann in der Januar-Sitzung der erforderliche Aufstellungsbeschluss für eine B-Plan-Änderung gefasst werden, so der Bauausschussvorsitzende Hans-Jörg Krützfeldt (CDU).

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