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Gemeindepädagoge : Neues Gesicht in der Jugendkirche

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Lange Suche beendet: Die Innenstadtgemeinde Itzehoe hat mit Simon Keil (27) wieder einen Gemeindepädagogen.

von
erstellt am 01.Apr.2014 | 05:00 Uhr

Heute ist sein erster Arbeitstag: Simon Keil (27) ist der neue Gemeindepädagoge der Innenstadtgemeinde. Er übernimmt die Stelle von Rolf Paulsen, die seit dessen Abschied im vergangenen Sommer vakant war.

Fünf Ausschreibungen waren nötig, weil immer wieder ausgesuchte Bewerber absprangen. Keil sei aber keine Notlösung, betont Pastor Björn Schneidereit, Vorsitzender des Kirchengemeinderats. „Im Gegenteil: Es passte richtig gut.“ Auch bei den Jugendlichen der Gemeinde sei Keil sehr gut angekommen. Der wiederum ist beeindruckt, dass die Ehrenamtler und die Jugendlichen den Betrieb in der Zeit ohne Gemeindepädagogen am Laufen hielten: „Ich freue mich, in einen so motivierten Stamm hineinzukommen.“

Keil wuchs auf in Ascheberg am Großen Plöner See und kennt kirchliche Jugendarbeit: Sein Vater leitet die dortige Jugendfreizeitstätte. Er lernte erst Tischler, machte dann sein Abitur nach und studierte bis zum Abschluss im Februar in Berlin Gemeindepädagogik. Nun hat er in der Wilhelmstraße mit St. Ansgar gleich eine Jugendkirche zur Verfügung: Das sei nicht alltäglich und biete viele Möglichkeiten.

Schon im Bewerbungsverfahren habe ihn beeindruckt, wie viel Mitspracherecht die Jugendlichen hätten, sagt Keil. Das ist genau in seinem Sinne: Konfirmanden will er ins Gemeindeleben integrieren, Jugendliche sollen Verantwortung übernehmen: „Ich möchte sie aktiv beteiligen mit ihren Fähigkeiten und Gaben.“ Zunächst wolle er die Arbeit, die Stadt und die Menschen kennen lernen: „Es wird erst einmal die Beziehungsarbeit im Vordergrund stehen.“

Der 27-Jährige schreibt Liedtexte, die er von Musikern vertonen lässt, spielt selbst Schlagzeug und Percussioninstrumente. Diese sind für die Begleitung seiner Arbeit begrenzt geeignet, aber der Gemeindepädagoge setzt auf musikalische Hilfe aus dem Kreis der Ehrenamtler. Er habe noch keine Zeit gehabt, das Gitarrenspiel zu lernen – doch das lasse sich nachholen.

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