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Festgottesdienst : Neues Dach als Zierde für den Kirchenkreis

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Festgottesdienst in der Münsterdorfer St. Anschar-Kirche zum Abschluss der Arbeiten. Kindergarten und Liedermacher umrahmen feierliche Veranstaltung

von
erstellt am 09.Mär.2015 | 15:54 Uhr

Der Festgottesdienst für das neue Kirchendach der St. Anschar-Kirche aus grauem und rotem Schiefer hätte nicht besser terminiert werden können: Als die Besucher gestern das Innere des bald 150 Jahre alten Gebäudes verließen, herrschte „Kaiserwetter“ – die Sonne schien, und es war frühlingswarm. Kein Wunder, dass sich viele vor der warmen Mahlzeit im Gemeindehaus gern im Freien aufhielten und dort auf das Werk von Baufirmen und Handwerkern sowie des Architekten Kai Voß und anderer anstießen: Die am Bau direkt Beteiligten hatten mit ihren Leistungen dafür gesorgt, dass die St. Anschar-Kirche nicht nur weiterhin als Schmuckstück von Münsterdorf prangen kann, sondern dass der Finanzrahmen von 278  000 Euro beim Bauen auch eingehalten wurde.

Mit Blick auf das Gotteshaus hatte Propst Dr. Thomas Bergemann zuvor in einem Grußwort für den Kirchenkreis Rantzau-Münsterdorf hervorgehoben: „Das neue Dach ist auch eine Zierde für den Kirchenkreis.“

Pastor Ralf Greßmann: „Zu danken ist den vielen Menschen, die gespendet und Kollekte gegeben haben, die uns mit Ideen und ehrenamtlicher Arbeit unterstützt haben, Menschen, die für das Projekt gebetet oder einfach signalisiert haben: Wir finden es wichtig, dass diese Kirche dort steht.“

Begleitet wurde der Festgottesdienst von den Kindergartenkindern, die die Kirchenbesucher mit dem Lied „Komm, bau ein Haus, das uns beschützt“ auf den Festtag einstimmten. Vor und nach der Predigt brachte sich Liedermacher Gerrit Hoss mit zwei Stücken in die Veranstaltung ein.

Eine Aufgabe hatten auch Marleen Dölling und Fynn König, die noch während des laufenden Gottesdienstes mehrere Schriftstücke in einem Kupferrohr über eine schmale Treppe unter das Kirchendach brachten– unter anderem eine Norddeutschen Rundschau vom 6. März mit der Ankündigung des Festgottesdienstes.

Abgerundet wurde die Feierstunde in der Kirche durch Reden, unter anderem von Bürgermeister Jörg Unganz und Peter Hell, Vorsitzender im örtlichen „Kirchenbauverein“, der sich für die finanzielle Unterstützung bei „bald 80 Mitglieder, 600 Einzelspendern, Kondolenz-Spendern, Schiefer- und Lebkuchenkirchen-Herstellern, Musikern und vielen, vielen Unterstützern“ bedankte. „Wir haben uns gern eingemischt. Die Erhaltung des Kirchengebäudes und Kulturdenkmals muss uns eine historische Verpflichtung sein.“

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