Neues Autohaus an der Potthofstraße

Grünes Licht für den Bau: Bürgermeister Andreas Koeppen (2.v. l.) mit Nina Eskildsen, Jörg Eskildsen und Ilka Eskildsen-Strohbecke (r.).
1 von 2
Grünes Licht für den Bau: Bürgermeister Andreas Koeppen (2.v. l.) mit Nina Eskildsen, Jörg Eskildsen und Ilka Eskildsen-Strohbecke (r.).

von
10. Mai 2015, 05:00 Uhr

Kommt der Bürgermeister mit der Schmuckmappe, ist das ein gutes Zeichen. Wie an diesem Tag in der Potthofstraße: Andreas Koeppen überreicht die Baugenehmigung an die Firma Eskildsen. Auf der Freifläche neben der VW-Halle entsteht ein weiteres Autohaus für die Marke Skoda.

Vor der Tür wird gerade eifrig an einem Teilabschnitt der Südspange gebaut. Ein von den Eskildsens lange erwarteter Schritt, dennoch haben die Baupläne nichts damit zu tun, betont Nina Eskildsen. Als die Gebrauchtwagen auf den ehemaligen Gut-Heil-Sportplatz wanderten, war die Fläche frei, um das Skoda-Haus aus der Edendorfer in die Potthofstraße zu verlagern. „Es ist unser erklärtes Ziel gewesen, alles an einem Standort zu haben.“ Das sei auch nötig, da die Anforderungen der Hersteller und die Spezialisierung immer größer würden, sagt Jörg Eskildsen.

Mehr als 800 Quadratmeter wird das neue Autohaus haben, aufgeteilt in Ausstellungs- und Bürofläche, vier Werkstattboxen und eine Waschbox. Der Neubau erhält eine Photovoltaikanlage und ein Blockheizkraftwerk, das auch die VW-Halle versorgt. Zudem werde die Beleuchtung insgesamt auf LED umgestellt und damit 40 Prozent Energie gespart, so Jörg Eskildsen. „Man kann schon fast von einem grünen Autohaus sprechen.“

Einige neue Arbeitsplätze entstehen bei dem Unternehmen, das 130 Angestellte hat, rund 90 davon in Itzehoe, der Rest arbeitet in Brunsbüttel, Marne und Kellinghusen. Eskildsen sei ein „nicht weg zu denkender Bestandteil unserer Stadt“, sagte Koeppen und betonte das Ansinnen im Rathaus, wirtschaftsfreundlich zu sein und auch bei Baugenehmigungen schnell zu arbeiten: „Das hat sich bundesweit herumgesprochen.“

Zügig soll der Bau des neuen Autohauses beginnen: „Wenn alles super läuft, wollen wir im Spätherbst fertig sein“, sagt Nina Eskildsen. Offen ist noch die Zukunft der gepachteten Fläche an der Edendorfer Straße. Der städtische Wirtschaftsförderer Thomas Carstens sei bereits eingeschaltet, so Jörg Eskildsen.

zur Startseite
Karte

Kommentare

Leserkommentare anzeigen