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schmuckstück : Neuer Töpfermarkt-Becher ist fertig

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

250 Jahre Fayencen in Kellinghusen: Jetzt gibt es den Töpfermarkt-Becher zum Jubiläum.

Ein umlaufendes Blättermuster in grün, gelb und manganviolett ziert den Jubiläums-Töpfermarktbecher. In limitierter Auflage von 100 Stück zu haben sind die handgefertigten und numerierten Unikate auf dem kommenden Töpfermarkt, der ganz im Zeichen der 250-jährigen Fayencetradition der Stadt stehen wird. Entstanden ist der Becher in der Werkstatt von Töpfermeister Mathias Frank. Beteiligt war außerdem der Arbeitskreis „250 Jahre Kellinghusener Fayencen“. Wunsch aus dessen Reihen: Der Becher sollte mindestens ein Detail einer frühen historischen Vorlage aus der Museums-Sammlung aufweisen. Die Wahl des Töpfermeisters fiel auf das Blättermuster mit der zum Teil ungewöhnlichen Farbgebung. Von vielen Repliken bekannt sind das zarte Grün und das frische Gelb. Weniger jedoch das satte Violett. „Das Manganviolett stammt aus frühesten Zeiten des örtlichen Fayencegewerbes“, erklärt Museumsleiter Hans-Georg Bluhm. Benutzt wurde es nach Gründung der ersten Manufaktur am 13. Juli 1764 zur Verschönerung von Geschirr, welches damals als Porzellan-Ersatz von Adelhäusern und wohlhabenden Bürgern erworben wurde. Farbenfroher mit gelbem Rand und den beliebten Blumen- und Früchtemotiven wurden die Stücke erst ab 1800.

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