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Norddeutsche Rundschau

12. Dezember 2017 | 05:32 Uhr

Stör : Neuer Steg für Kanuten am Fährhaus

vom
Aus der Redaktion der Glückstädter Fortuna

Neuenkirchener Kanuanleger dient als Vorlage für Neubau in Beidenfleth. Itzehoe und Wilsteraner Kanufahrer bedanken sich vor Ort

Rund 30 Kanuten aus Wilster und Itzehoe paddelten nach Beidenfleth, um sich bei Sarah Deifts und Frank Schlüter zu bedanken. Die Betreiber des Hotels und Cafés „Fährhaus Beidenfleth“ waren spontan einer Anregung der Paddler gefolgt und hatten ihren Bootsanleger zur Uferseite hin so ausgerüstet, dass dort jetzt auch Kajakfahrer mühelos aussteigen und an Land gehen können. Zur Einweihung des Steges überreichten Sigrid Thoms und Ingrid Schwichtenberg, Itzehoer Wasser-Wanderer (IWW) und Itzehoer Kanu-Club (IKC), auch im Namen der Kanugruppe Wilster (KGW) den Wirtsleuten einen Tourenatlas für Wasserwandern in Schleswig-Holstein, einen Band über historische Schiffe aus Wewelsfleth und ein Buch über Paddelrouten in Norddeutschland. „Darin können Ihre Gäste lesen und sich vielleicht von unserer Paddelleidenschaft anstecken lassen“, sagte Ingrid Schwichtenberg.

Sie erinnerte daran, dass der IKC-Paddler Uwe Anders den Anstoß für den Kanu-Steg gegeben hatte und Sigrid Thoms und sie selbst dann Fotos von dem beispielhaften Neuenkirchener Kanuanleger machten und an Frank Schlüter sendeten. Der erkundigte sich bei den beiden Kanutinnen nach den gewünschten Ausmaßen und baute dann innerhalb einer Woche den Anleger. Gerade rechtzeitig zu Beginn der Sommersaison. Mit der Fertigstellung war die Einladung an die Paddler von Stör und Wilsterau zu der kleinen Einweihungsfeier verbunden, und die ließen sich nicht zweimal bitten.

„Wir sind ganz begeistert und kommen gern öfter her“, sagte die Vorsitzende der Kanugruppe Wilster, Conny Nimz. Die KGW-Paddler hatten als letzte angelegt und konnten, da der Kanu-Steg am Fährhaus auch bei absolutem Niedrigwasser nicht ganz trocken fällt, immer noch bequem auf den Anleger steigen. Die IKC-Vorsitzende Michaela Laborius lobte die spontane Reaktion von Frank Schlüter: „Das ist schon eine Ausnahme. Wir werden sicher öfter herkommen und den Steg nutzen. Ich wünschte, dass mehr Restaurants an der Stör diesem Beispiel folgten.“ Sigrid Thoms, die dem Ältestenrat des IWW angehört und sich in ihrem Verein für das Seniorenpaddeln einsetzt, ist von dem Ergebnis ihrer Anregung angetan. „Auch wenn man allein hier anlegt, kommt man gut aus dem Boot heraus. Der Steg hat die richtige Breite und ist von den Ausmaßen her optimal.“ Das sei längst nicht bei allen Kanuanlegern der Fall.

Sie kündigte gemeinsam mit Ingrid Schwichtenberg eine Dokumentation der Kanuanleger im Kreis Steinburg an, die vorbildlich oder aber auch verbesserungswürdig sind. Gern stellen die beiden Kanutinnen, die auch die Erfordernisse für seniorengerechtes Paddeln kennen, Interessierten ihre Erfahrung zur Verfügung.

Frank Schlüter wies darauf hin, dass das Tor, das sein Grundstück abschließt, nur zu den Öffnungszeiten des Fährhauses passierbar ist. Wer dort anlegt und über den Kaffeegarten ins Dorf gehen möchte, sollte sich vorher im Internet nach den Öffnungszeiten des Restaurants erkundigen.

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