zur Navigation springen
Norddeutsche Rundschau

22. Oktober 2017 | 05:55 Uhr

Neuer Sportplatz für TSV Oldendorf

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Lärmgutachten sorgt für Einschränkungen auf der bisherigen Anlage im Ortszentrum / Zur neuen Saison wird der Spielbetrieb aufgenommen

von
erstellt am 05.Okt.2015 | 12:28 Uhr

16  000 Pflastersteine liegen am ehemaligen Eon-Betriebsgelände in Oldendorf. Ordentlich auf Paletten gestapelt. „Jeder Stein ist von uns mindestens einmal angefasst worden“, sagt Rainer Hagen. Der Vorsitzende des TSV Oldendorf und zahlreiche Helfer aus seinem Verein haben in den vergangenen Wochen die vielen Steine aus dem befestigten Parkplatz geholt und die Vorarbeiten für den Sportplatzbau vorgenommen. Geplant sind am Oldendorfer Ortsrand ein neuer Fußball- und ein kleiner Trainingsplatz. Diese Arbeiten sollen in dieser Woche beginnen.

Bisher stehen dem Verein ein Hauptplatz mitten im Ort sowie ein Bolzplatz zur Verfügung. Doch mit beiden Anlagen gibt es Probleme. Der Bolzplatz hat keine Genehmigung und muss geschlossen werden, und am Hauptplatz gibt es Probleme mit Anwohnern wegen des Lärms. Ein deshalb in Auftrag gegebenes Lärmgutachten hat zu Einschränkungen im Spielbetrieb geführt. „Sonntags dürfen wir nur noch ein Spiel im Erwachsenenbereich austragen“, sagt Hagen. Die zweite Herrenmannschaft musste auf den Freitagabend ausweichen. Die Folge: ein Trainingsabend ging verloren. Betroffen von den Einschränkungen sind neben den Herrenteams auch die neun Jugendmannschaften (vier Mädchen- und fünf Jungenteams).

Der neue Platz schafft ab der kommenden Saison Entlastung, dort sollen die Erwachsenen künftig spielen, während die Jugendmannschaften im Ort bleiben – zum Training und auch zu den Punktspielen.

Eigentlich war eine größere Lösung auf dem ehemaligen Eon-Gelände, das jetzt der Gemeinde gehört, angedacht. Doch die Finanzdecke der Gemeinde Oldendorf gibt nur eine kleine Lösung her, wie die Gemeindevertretung während ihrer Sitzung im Februar feststellte. 50  000 Euro zahlen die Kommunalpolitiker als Zuschuss. Damit entstehen jetzt ein 105 mal 68 Meter großer Hauptplatz sowie ein kleinerer Trainingsplatz in einer Größe von 50 mal 30 Meter.

Und der Verein erhält erstmals ein Vereinsheim. Denn der TSV kann einen Teil des ehemaligen Eon-Betriebsgebäudes nutzen, das auch Sanitärräume, Kantine und Versammlungsraum enthält. „Mit wenig Mitteln und etwas Eigenarbeit kann alles hergerichtet werden“, betont Rainer Hagen. Bisher hatte der Sportverein nur unzureichende Umkleideräume, die sich am Hauptplatz im Keller der ehemaligen Schule befinden. „Bis alles fertig ist, müssen wir aber noch eine Menge schaufeln“, sagt Hagen. Er hofft, dass der Platz noch in diesem Jahr eingesät werden kann. Zur neuen Saison 2016/2017 soll dann der Spielbetrieb auf der Anlage laufen.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen