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Großes Engagement : Neuer Schwung für Erfolgsprojekt in Afrika

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Mensch des Jahres Michael Herold war gerade mit einer Steinburger Gruppe in Tansania. Die Reise sollte die Zahl der Engagierten steigern.

„Was wir da in den letzten Jahren umgesetzt haben, ist schon toll zu sehen.“ Stolz schwingt mit, wenn Michael Herold (50) vom jüngsten Besuch in Tansania erzählt. Seit 17 Jahren engagiert  der Heiligenstedtener für die Partnerschaft mit Schulen in Leguruki, begleitet von vielen Projekten für Kinder in der Heimat. Der Lohn: Für unsere Leser ist Michael Herold der Mensch des Jahres. Er bekam die meisten Stimmen, gefolgt von Sven Haltermann, Tatjana Kleensang und Urte Nagel sowie Henning Ratjen.  Anerkennung auch von der Flensburger Brauerei, die die Aktion unserer Zeitung begleitet, weil sie damit überall im Land  Menschen mit Vorbildfunktion unterstützen könne.

Gerade erst war Herold mit einer zehnköpfigen Gruppe aus Steinburg in Tansania: Die Julianka-Schule aus Heiligenstedten war ebenso vertreten wie das Sophie-Scholl-Gymnasium und der Kindergarten Oldendorf. Sehr schön sei die Reise gewesen, so Herold.  Zur Begrüßung gab es Blumenkränze, ihre Unterkunft fanden die Deutschen in einem Lehrerhaus der Grundschule – der Bau wurde durch die Partnerschaft gefördert. Viele intensive Kontakte folgten, sei es mit einem privaten Besuch beim Bischof oder auch, in ganz anderen Verhältnissen, bei einer früheren Schülerin. Die Gastfreundschaft und das Engagement der Afrikaner  begeisterten: „Diese Tage werden für alle unvergesslich sein“, sagt Herold. Dafür sorgte auch das touristische Programm am Schluss.

Ein Erfolg war die Reise auch aus anderem Grund: Der Heiligenstedtener will sich vordringlich um  die Finanzierung großer Projekte und  Öffentlichkeitsarbeit kümmern. Die Arbeit solle neu aufgestellt werden, er selbst sei nicht dicht genug an den Schulen. Die Reise, erstmals in größerer Gruppe sollte die Zahl der Engagierten steigern. Das funktionierte: Nun wollen die Schulen in beiden Ländern direkte Kontakte pflegen, zudem hätten gerade die jungen Leute aus Steinburg Verbindungen aufgebaut, die dank neuer Medien  gehalten würden. So wird auch der Bau einer Solaranlage vorangetrieben. Darum kümmern sich zwei junge Deutsche, die  in Arusha, der nächstgrößeren Stadt, ein Freiwilliges Soziales Jahr absolvieren.

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erstellt am 12.Nov.2014 | 05:00 Uhr

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