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Norddeutsche Rundschau

20. Oktober 2017 | 03:58 Uhr

Gesundheitswesen : Neuer Rekord im Klinikum

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Erstmals mehr als 2000 Mitarbeiter beschäftigt

Itzehoe | Rekord im Klinikum Itzehoe: Erstmals wurde die Marke von 2000 Mitarbeitern überschritten. Derzeit arbeiten 2007 Beschäftigte im Klinikum, davon 248 Auszubildende. Den größten Anteil stellt die Pflege mit 686 Mitarbeitern, gefolgt von den Ärzten (252) sowie dem Medizinisch-Technischen Dienst (243).

Mit diesen Zahlen baut das Klinikum nicht nur seinen Status als größter Arbeitgeber im Kreis aus, sondern festigt auch seine Position unter den größten Arbeitgebern in Schleswig-Holstein. Zuletzt lag das Klinikum in der Liste der 50 größten Unternehmen im Land, die von der HSH Nordbank veröffentlicht wird, auf Platz 13.

Der Mitarbeiterzuwachs habe zwei Ursachen, erklärt Krankenhausdirektor Bernhard Ziegler: den Ausbau vorhandener Angebote sowie die Erweiterung um neue Leistungen. So seien in den vergangenen Jahren zum Beispiel Praxen in den Medizinischen Versorgungszentren (MVZ) sowie die Tagesklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie dazu gekommen. Außerdem wurde die Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädie ausgeweitet. Die Gefäßmedizin expandiert ebenfalls, und die Angebote in der Kinderheilkunde werden laufend erweitert. „Der Bereich der Diabetologie ist völlig neu im Aufbau“, betont Gunda Dittmer, Leiterin des Personalmanagements. Auch die Ausbildung werde erweitert. So gehören jetzt auch die Ausbildung der Physiotherapeuten in Kooperation mit der Akademie für Gesundheits- und Sozialberufe sowie der Ausbildungsgang für Kinderkrankenpflege dazu.

Dass das Klinikum als Arbeitgeber attraktiv sei, liege an seinem guten Ruf – darin sind sich Dittmer und Ziegler einig. Die gute Qualität sei auch über die Region hinaus bekannt. Und diese Qualität wiederum könne man nur anbieten, „weil gute Leute zu uns kommen“, so Dittmer. „Das bedingt sich gegenseitig.“ Wer auf der Suche nach einem Arbeitgeber sei, erkundige sich heutzutage intensiv, erklärt Ziegler. „Ein positives Arbeitsklima spricht sich herum.“ Das zeige sich auch darin, dass es viele Initiativbewerbungen gibt und immer wieder Bewerber durch die Empfehlung von Bekannten auf das Haus aufmerksam werden. Die sichere wirtschaftliche Situation des Klinikums sei ein weiteres Argument.

Auch Marvin Döring, Facharzt für Gynäkologie und Geburtshilfe, wurde das Klinikum Itzehoe von einem befreundeten Kinderarzt empfohlen, der früher selbst dort gearbeitet hat. Der Wunsch nach Weiterentwicklung habe ihn zur Bewerbung bewogen, erzählt der 31-Jährige, der zuvor in Hamburg gearbeitet hat. Besonders durch das Perinatalzentrum Level 1, das die höchste Versorgungsstufe für Neu- und Frühgeborene bietet, das Holsteinische Brustzentrum und die Onkologische Tagesklinik habe er Verbesserungsmöglichkeiten für sich gesehen. Nach einem guten Jahr als Mitarbeiter in Itzehoe sieht er seine Erwartungen sogar übertroffen. „Ich habe mehr Förderung und Forderung erfahren, als ich mir eigentlich erhofft hatte“, sagt er. „Ich empfinde das Klima im Haus – sowohl zwischen Pflege und Ärzten, als auch zwischen Verwaltung und Ärzten – als ehrlich und angenehm.“ Dass er auch im MVZ eingesetzt wird und damit sowohl im klinischen, als auch im ambulanten Bereich tätig sein kann, „ist eine Möglichkeit, die man nicht in jeder Klinik bekommt“.

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