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Glückstadt : Neuer Kindergarten startet voll durch

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Seit zwei Monaten läuft der Betrieb in der Kita am Janssenweg. Die neue Räume kommen gut an. Schwierigkeiten gibt es noch bei den Parkplätzen.

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erstellt am 27.Sep.2013 | 05:00 Uhr

Es riecht noch neu in den Räumen des Kindergartens am Janssenweg. Gelb-oranger Fußboden, fliederblaue Türen und Möbel aus hellem Holz schaffen eine freundliche Atmosphäre. Nach den ersten zwei Monaten – Anfang August nahm die Kita ihren Betrieb auf – ist Leiterin Belinda Rath rundum zufrieden und Kinder und Eltern seien es auch, sagt sie.

Zwei Regelgruppen und eine Krippengruppe stehen in den neuen Räumen zur Verfügung. Letztere wird vorerst altersgemischt gefahren, da die Nachfrage für eine Krippenbetreuung nicht so groß war wie erwartet. Dennoch ist die Einrichtung mit 54 Kindern voll belegt: „Wir waren überrascht, dass wir gleich voll besetzt hmier starten konnten“, sagt Belinda Rath. Einige Anfragen hätten sogar abgewiesen werden müssen.

Schwerpunkte des Programms seien Musik und Bewegung. Täglich versammelt sich jede Gruppe zwei Mal zu einer Runde, in der getanzt und gesungen wird. Außerdem geht es bei jedem Wetter an die frische Luft. Drinnen steht fürs Toben ein Bewegungsraum zur Verfügung. Fünf Erzieherinnen und ein Erzieher kümmern sich um die Rasselbande – oder besser gesagt: die „Elbbande“. Diesen Namen hat der Kindergarten sich selbst gegeben. „Bande klingt ein bisschen frech“, erklärt die Leiterin. „So wünschen wir uns auch die Kinder.“

Passend dazu heißt der Kindergarten am Burggraben, der genauso in der Trägerschaft der Familienbildungsstätte (FBS) steht, jetzt „Deichbande“. Dort werden auch nach der Neueröffnung am Janssenweg weiterhin drei Gruppen betreut.

Die Trägerschaft für den neuen Kindergarten war der FBS im September vergangenen Jahres zugesprochen worden. „Wir haben sie gern übernommen, weil wir so die Möglichkeit haben, unser Konzept noch mehr auszuweiten“, sagt FBS-Geschäftsführerin Sabine Schade. Damals liefen bereits die Umbauarbeiten in den Gebäuden der ehemaligen Förderschule. Ein Durchgang zur benachbarten Bürgerschule wurde zugemauert, vor dem Gebäude wurde ein neuer, großzügiger Spielplatz geschaffen. Insgesamt rund 580 000 Euro investierte die Stadt, davon 50 000 Euro in die Ausstattung mit Möbeln und Spielgeräten. Über ein Drittel der Kosten wurde aus Fördermitteln finanziert. Die Zusammenarbeit mit der Stadt bezeichnen Belinda Rath und Sabine Schade als „fabelhaft“.

Nach den ersten zwei Monaten des Betriebs haben sich allerdings auch erste Probleme gezeigt: So ist etwa der Parkplatz vor dem Kindergarten sehr eng. Zu Bring- und Abholzeiten blockieren Eltern gelegentlich den Bürgersteig mit ihren Autos. Außerdem haben die Leiterin und ihr Team noch den ein oder anderen Wunsch für die nahe Zukunft: Eine Lernwerkstatt soll eingerichtet werden, in einer Elternaktion soll der kleine Innenhof neuen Glanz bekommen. Und das Wichtigste: Es fehlt eine Sandkiste. Aus dem groben Kies auf dem Spielplatz lässt sich leider kein Kuchen backen.

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