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Norddeutsche Rundschau

16. Dezember 2017 | 04:23 Uhr

Neuer Baumarkt öffnet im April

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Schröder-Gruppe investiert drei Millionen Euro auf ehemaligem BayWa-Gelände

von
erstellt am 07.Feb.2016 | 17:21 Uhr

Im Gewerbegebiet-Süd in Glückstadt nimmt der neue Baumarkt der Handelsgruppe Schröder Formen an. Geplant sind ein 1633 Quadratmeter großer Hagebaumarkt plus angrenzendem Holz- und Baustoffhandel auf 580 Quadratmetern. Hinzu kommt ein Gartencenter auf 970 Quadratmetern Verkaufsfläche und eine Außenfläche für Pflanzen mit 950 Quadratmetern. Mit einem Shuttle-Service sollen auf Bestellung alle Waren aus der Filiale in Itzehoe binnen 24 Stunden auch in Glückstadt verfügbar sein. Die 18 neuen Mitarbeiter kommen aus Glückstadt und der näheren Umgebung. „Wir wollen am 14. April eröffnen“, kündigt Thomas Burfeind, Vertriebsleiter der Schröder-Gruppe, an.

Die Arbeiten gehen zügig voran. „Teilweise wird auch am Sonnabend gearbeitet“, sagt Burfeind. Innen in der ersten großen Halle steht der Rohbau, in der angrenzenden Halle für den Baustoffhandel liegen noch große, gelbe Kunststoffröhren. Sie werden beständige durch einen Kompressor mit heißer Luft versorgt, um so den Raum zu beheizen. Am Ende der Halle ist die große Tür, an die Fahrzeuge heranfahren können, um Ware direkt abzuholen und aufzuladen. „Drive In“ nennt sie Burfeind. Und außen entsteht gerade ein großes Gewächshaus, ähnlich dem des Hagebaumarktes in Itzehoe.

Rund drei Millionen Euro werden an dem Standort Glückstadt investiert. „Wir beschäftigen hier Firmen aus der Region“, erklärt Burfeind. Mit ihnen habe die Schröder-Gruppe bereits bei anderen Projekten zusammengearbeitet. Deshalb würde auch alles so gut laufen.

Politiker der Glückstädter CDU waren es, die im vergangenen Jahr auf Frank Schröder, geschäftsführender Gesellschafter des Familienunternehmens, zugegangen sind. Er hatte 2010 den ehemaligen Baumarkt von BayWa-in Glückstadt gekauft, zusammen mit weiteren Immobilien von BayWa. Lange wurde das Objekt nicht genutzt, bis es jetzt zum Umbau kam. Dass es so groß wird, war selbst 2015 noch nicht klar. Zwar hatten die Glückstädter Politiker den Wunsch nach dem Baumarkt geäußert, doch war zunächst ungewiss, ob ein weiterer auf dem ehemaligen Kasernengelände entstehen würde. Als letztlich fest stand, dass es nur einen geben würde, legte der Bauherr los. Das Gebäude wurde komplett entkernt. Eigentlich blieben nur noch die tragenden Stützpfeiler und der Fußboden übrig. „Energetische Sanierung“, sagt dazu Burfeind.

„Alles ist gut im Plan“, sagt Marktleiterin Maren Guttenberg. Noch arbeitet sie in ihrem Büro in Itezhoe. Doch das neue in Glückstadt nimmt auch schon Form an – die Wände stehen bereits. Und die 49-Jährige freut sich auf ihre neuen Mitarbeiter. „Es sind auch ehemalige BayWa-Beschäftigte dabei“, verrät sie.

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